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WM-Kombination der Frauen: Wendy Holdener auf Medaillenkurs

Wendy Holdener meisterte auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung den ersten Teil mit Bravour. In Åre beendete sie die Kombinations-Abfahrt der WM als Fünfte und liegt damit auf Medaillenkurs.
Wendy Holdener während der Kombinations-Abfahrt an der Ski-WM in Schweden. (Bild: Christian Bruna/EPA (Åre, 8. Februar 2019))

Wendy Holdener während der Kombinations-Abfahrt an der Ski-WM in Schweden. (Bild: Christian Bruna/EPA (Åre, 8. Februar 2019))

(sda) Nur gerade 42 Hundertstel verlor Wendy Holdener auf der wegen Nebels verkürzten Strecke auf die Bestzeit der Österreicherin Ramona Siebenhofer, eine ausgewiesene Spezialistin, die in Cortina beide Abfahrten gewonnen hatte. Holdener zeigte bei leichtem Schneefall und dementsprechend diffusem Licht eine mutige Fahrt. Schon in den Trainings hatte die Innerschweizerin aufgezeigt, dass ihr die Piste liegt. Zweite war sie im Training vom Donnerstag.

Sollte Wendy Holdener im Slalom vom Nachmittag nicht ausscheiden, dürfte ihr eine Medaille sicher zu sein. Ob es allerdings die Goldene wird, scheint weniger klar. Denn neben der Schweizer Top-Favoritin bot auch Petra Vlhova eine beherzte und unerwartet gute Leistung in der Sparte Downhill. Nur gerade drei Zehntel verlor die Slowakin auf Holdener. Und im Slalom war Vlhova in diesem Winter doch deutlich besser als Holdener.

Die Schwyzerin war zwar dreimal als Dritte auf dem Podium präsent, doch Vlhova imponierte mit ihrem Sieg in Flachau (vor Mikaela Shiffrin) und belegte daneben fünfmal Platz 2 (immer hinter Shiffrin). Zuletzt allerdings in Maribor klassierte sich Holdener als Dritte das einzige Mal in dieser Saison im Slalom vor Vlhova, die nur Fünfte wurde. 45 Hundertstel lagen zwischen den beiden.

Beste Schweizerin in der Kombinations-Abfahrt war als Vierte Corinne Suter, die WM-Zweite des Super-G. Die Schwyzerin verlor 0,34 Sekunden auf die Bestzeit und war nur acht Hundertstel schneller als Holdener. Suter bestritt die Kombi-Abfahrt wie Lara Gut-Behrami, Jasmine Flury und Joana Hählen nur als Training für das Rennen vom Sonntag.

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