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ZAHLEN: Die Neue LZ legt im Lesermarkt deutlich zu

Die Neue LZ und ihre Regionalausgaben sind erfolgreich. Sie rücken auf Platz fünf der Bezahlzeitungen vor.
307'000 Leser informieren sich täglich in der Neuen LZ und ihren Regionalausgaben. (Bild: Keystone)

307'000 Leser informieren sich täglich in der Neuen LZ und ihren Regionalausgaben. (Bild: Keystone)

rr. 307 000 Leserinnen und Leser informieren sich täglich mit der Neuen LZ und ihren Regionalausgaben in Zug, Schwyz, Uri, Nid- und Obwalden. Das geht aus den neusten Zahlen des Schweizer Medienforschungsunternehmens Wemf für die beiden ersten Monate dieses Jahres hervor. Damit ist die Neue LZ die fünftgrösste Schweizer Abonnementszeitung. Im Vorjahresvergleich überholt sie die NZZ, zu deren Mediengruppe sie gehört. Der Zuwachs von 20 000 Lesern ist in erster Linie auf den «Boten der Urschweiz» zurückzuführen, der Anfang Jahr von der «Südostschweiz» zur Luzerner Zeitungsgruppe stiess.

«Das sind hervorragende Zahlen», kommentiert Ueli Kaltenrieder das Ergebnis. Er ist Leiter Lesermarkt und stellvertretender Verlagsleiter der LZ Medien Holding. «Dank des Effekts aus Schwyz wuchs die Leserzahl deutlich an. Doch auch ohne den ‹Boten› gelang es, die Leserzahl auf hohem Niveau konstant zu halten», sagt er. Diese Entwicklung mache deutlich, dass das Produkt in der Zentralschweiz eine hohe Beachtung hat. «In Zeiten der rückläufigen Werbeeinnahmen bei Zeitungen hat die Neue LZ ein wichtiges Zeichen gesetzt.» Was im aktuellen Branchenumfeld mit sinkenden Leserzahlen umso bemerkenswerter sei. In der Tat hat das Zeitungsgeschäft zu kämpfen. Wegen des Strukturwandels verloren fast alle Schweizer Zeitungen Leser. Selbst Gratiszeitungen wie «20 Minuten» und «Blick am Abend» verlieren Leser an iPhone, iPad und Co. Das «20 Minuten» zum Beispiel büsste mit der gedruckten Version 4000 Leser ein, ist aber nach wie vor die Nummer eins bei den Gratisprodukten. Nebst der ­Neuen LZ legte im Markt der Bezahlzeitungen auch das «St. Galler Tagblatt» zu. Zur Ostschweizer Zeitung sind drei kleinere Zeitungen gestossen, die wie der «Bote der Urschweiz» zuvor dem Zeitungsverbund der «Südostschweiz» angehörten.

«Blick» und «Tagi» verlieren

Von den vier grössten Bezahlzeitungen weisen «Blick», «Tages-Anzeiger» und die «Berner Zeitung» bei der neusten Wemf-Befragung alle weniger Leser aus als noch letztes Jahr (Ta­belle). Einzig die «Aargauer Zeitung» hat dazugewonnen. Im Langzeitvergleich von fünf Jahren mussten alle vier Titel Federn lassen. Im Gegensatz zu ihnen stieg die Gesamtausgabe der Neuen LZ von 269 000 auf über 300 000 Leser. Die «Zentralschweiz am Sonntag» verlor rund 3,5 Prozent. Ähnliche Rückgänge weisen die Sonntagsausgaben des «Blicks» und der «NZZ» aus. Die «Sonntags-Zeitung» (TA-Media) legte leicht zu. Stark an Lesern eingebüsst hat mit einem Minus von 15 Prozent die «Schweiz am Sonntag» (AZ Medien). Die Zeitung hiess früher «Sonntag» und habe bei der Neulancierung unter dem neuen Titel aber nicht an Auflage verloren, heisst es beim Verlag.

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