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Zentralschweiz verliert Jobs

Kostensenkung Die Swisscom hat im Geschäftsjahr 2017 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Er reduzierte sich leicht um 2,2 Prozent auf 1,57 Milliarden Franken. Den Umsatz konnte der Konzern um 0,2 Prozent auf 11,66 Milliarden Franken erhöhen.

Um die Kosten in den Griff zu bekommen, kündigte Swisscom eine Verschärfung des Kostensenkungsprogramms an. Der Konzern will zwischen 2018 und 2020 die Kostenbasis nicht wie bisher angestrebt um 60 Millionen, sondern neu um 100 Millionen Franken pro Jahr senken. Dieser Verschärfung des seit 2016 laufenden Sparprogramms fallen weitere Stellen zum Opfer. So will die Swisscom bis Ende 2018 in der Schweiz den Stellenbestand um weitere 700 auf noch 17 000 Vollzeitstellen reduzieren. Damit schrumpft der Stellenbestand auf das Niveau des Jahres 2013. Beim Start des Sparprogramms beschäftigte der Konzern noch knapp 19 000 Mitarbeitende.

Die Stellenreduktion verteilt sich über die ganze Schweiz. Zürich und Bern sind angesichts der hohen Anzahl der Beschäftigten zahlenmässig besonders betroffen. Die Swisscom will wie in den letzten zwei Jahren den Abbau vor allem mit freiwilligen Stellenwechseln und Pensionierungen umsetzen. In der Zentralschweiz hat Swisscom in den letzten Jahren kontinuierlich Stellen gestrichen. Beschäftigte der Konzern in der Region vor drei Jahren noch rund 800 Personen, waren es per 31. Dezember 2017 nun rund 670, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagt. Per 31. Dezember 2016 waren es noch rund 700 Beschäftigte gewesen. In Vollzeitstellen gerechnet reduzierte sich die Anzahl Jobs in der Zentralschweiz innerhalb eines Jahres um rund 20 Vollzeitstellen. Ein grosser Teil des Abbaus der letzten Jahre ist auf die Verschiebung des Callcenterstandorts von Luzern nach Olten zurückzuführen. (mim)

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