Corona
Das Papiergeschäft der Luzerner CPH-Gruppe geht stark zurück

Die Pandemie hat Auswirkungen auf das Geschäft des Papier- und Chemieunternehmens. Nur dank einem Sondergewinn gleicht das Ergebnis demjenigen des Vorjahres.

Drucken
Teilen
Blick ins Papierlager auf dem Areal der CPH Chemie + Papier Holding AG.

Blick ins Papierlager auf dem Areal der CPH Chemie + Papier Holding AG.

Bild: Patrick Hürlimann (Perlen, 25. Februar 2020)

(dvm) Dünnere Zeitungen, sinkende Auflagen, fortschreitende Digitalisierung: Bei der CPH Chemie + Papier Holding (CPH) hat die Coronakrise auch im zweiten Halbjahr 2020 auf Umsatz und Betriebsgewinn durchgeschlagen.

Das Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger umgesetzt als noch im Vorjahr. Gemäss einer entsprechenden Mitteilung gingen die Verkäufe um rund 15 Prozent auf 445,2 Millionen Franken zurück.

Dividende dank Sondererträgen

Allerdings bewegt sich der Reingewinn von 47 Millionen Franken mit einem Minus von 3 Prozent nur knapp unter dem Vorjahresergebnis. Möglich macht das laut Mitteilung ein Sondergewinn von 26 Millionen Franken. Dieser resultiert einerseits aus der Auflösung von Rückstellungen für die Sanierung des ehemaligen Betriebsareals und andererseits aus ausserordentlichen Steuererträgen.

Ihren Aktionären will die CPH-Gruppe deshalb eine Dividende von 1.80 Franken ausschütten - gleich viel wie im Vorjahr.