Trifact
Rothenburger Firma erhält Auftrag für Spital-Neubau

Zuschlag erhalten: Trifact darf das Kantonsspital St.Gallen ausrüsten.

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Trifact-Geschäftsführer: Patrik Basler.

Trifact-Geschäftsführer: Patrik Basler.

Bild: PD

Das Rothenburger Unternehmen Trifact hat einen Grossauftrag an Land gezogen. Der Hersteller von sogenannten Bedside-Lösungen wird den geplanten Neubau des Kantonsspitals St. Gallen ausstatten, wie Trifact selbst mitteilt. Gesamtvolumen des Auftrags: knapp 1 Million Franken. Gemeint sind mit Bedside-Lösungen jene Unterhaltungseinheiten, die meist neben oder an Spitalbetten installiert sind und mit denen sich unter anderem Fernsehen oder Telefonieren lässt.

Das neue triDevice lässt sich auch mit dem Smartphone verbinden.

Das neue triDevice lässt sich auch mit dem Smartphone verbinden.

Bild: PD

Trifact stellt solche Lösungen seit 2002 her und hat heute nach eigenen Angaben schweizweit einen Marktanteil von 60 Prozent. Mehr als 22’000 Betten in über 160 Spitälern hat das Unternehmen mit Sitz in Rothenburg (zuvor Sempach) bereits ausgestattet, darunter etwa das Luzerner Kantonsspital oder die Klinik St. Anna.

In der neuesten Generation lassen sich die Trifact-Geräte unter anderem auch mit dem Smartphone verbinden. «Die Patienten haben sich aus ihrem privaten Umfeld an Tablets, Smartphone und digitale Services gewohnt, das wollen sie im Spital nicht missen», merkt Trifact-Geschäftsführer Patrik Basler an. In Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital St. Gallen und dem Berner Inselspital sei ein intelligentes Patienten-Terminal entwickelt worden. Dieses kombiniere Unterhaltung, Raumsteuerung, Catering- und Notruf-Funktionen in einer Plattform.

«Das triDevice konnte mit seiner Funktionsvielfalt überzeugen», sagt Basler. Deshalb habe Trifact wohl letztlich den Zuschlag für den Neubau erhalten. (gr)