Zentralschweizer Firmen erwarten grosse Absatzschwierigkeiten im Inland

Ergebnisse der neusten IHZ-Umfrage deuten auf schwierige Monate hin.

Maurizio Minetti
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Die Zentralschweizer Wirtschaft ist angesichts der Coronakrise mit markanten Umsatzrückgängen von durchschnittlich 26 Prozent konfrontiert. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, welche die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ) zwischen dem 30. April und dem 6. Mai in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) durchgeführt hat.

Eine erste Umfrage unter 60 IHZ-Mitgliedern hatte die IHZ Ende April veröffentlicht, nun haben doppelt so viele Vertreter aus der Zentralschweiz teilgenommen. Laut den neuen Ergebnissen befürchten viele regionale Unternehmen mit Blick in die nahe Zukunft auch einen markanten Auftragsrückgang; rund 57 Prozent erwarten in den kommenden zwei Monaten Absatzschwierigkeiten im Inland. Gesamtschweizerisch rechnen gar 79 Prozent der Unternehmen mit Absatzschwierigkeiten im Inland.

Für IHZ-Direktor Adrian Derungs ist vor diesem Hintergrund klar, dass die Gesellschaft «trotz der aktuellen Situation und den damit verbundenen Einschränkungen Geld ausgeben und Projekte umzusetzen muss». Geld für Produkte, Projekte und Dienstleistungen wieder in den Umlauf zu bringen, sei eine Form der Solidarität, so Derungs in einer Mitteilung.

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