Zentralschweizer Mobiliar-Kunden erhalten über 17 Millionen Franken

Die freiwillige Erfolgsbeteiligung fällt höher aus als im Vorjahr.

Maurizio Minetti
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Markus Hongler, CEO der Mobiliar Versicherungen und Luzerner.

Markus Hongler, CEO der Mobiliar Versicherungen und Luzerner.

Peter Klaunzer/Keystone (9. April 2019, Bern)

Die Mobiliar zahlt auch dieses Jahr Geld den Versicherten zurück in Form von Prämienreduktionen. In der Region Zentralschweiz sind es insgesamt rund 17,3 Millionen Franken, wie das Versicherungsunternehmen auf Anfrage erklärt. Aufgeschlüsselt nach Kantonen:

- Luzern 7,5 Mio.
- Schwyz 4,4 Mio.
- Zug 2,3 Mio.
- Uri 1,7 Mio.
- Obwalden und Nidwalden 1,4 Mio.

Im Vergleich zum Vorjahr verteilt die Mobi damit mehr als 2 Millionen Franken zusätzlich. Damals waren es rund 15 Millionen Franken. Die Zentralschweizer Kunden erhalten nun von Juli 2020 bis Juni 2021 eine Prämienreduktion von 10 Prozent auf die Fahrzeug- und Betriebsversicherungen sowie 20 Prozent auf die Reiseversicherung. Der Versicherer alterniert jeweils mit den Prämienreduktionen zwischen den verschiedenen Versicherungen. Vor einem Jahr gab es eine Reduktion von 20 Prozent auf die Haushalts- und Gebäudeversicherung.

Beim Prämienvolumen konnte die Mobiliar in der Zentralschweiz letztes Jahr gegenüber 2018 um 3,44 Prozent auf 337,9 Millionen Franken zulegen. Die Zahl der Kunden wuchs im Jahresvergleich von 185'192 auf 188'080. Die Zahl der Beschäftigten blieb in der Region mit 316 stabil. Wie schon im Vorjahr ist der Schadenaufwand in der Zentralschweiz weiter gesunken. Er betrug letztes Jahr 147 Millionen Franken. Zum Vergleich: 2018 waren es 175 Millionen Franken und 2017 noch 197,6 Millionen Franken. Ein Grossteil des Schadenaufwands floss wiederum in Form von Aufträgen für die Schadenerledigung in die Zentralschweiz zurück, teilt der Versicherer mit.

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