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ZMP fordern neuen Präsidenten
beim Milchverarbeiter Hochdorf

Die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) fordern eine Neubesetzung beim Verwaltungsrat und einen neuen Präsidenten bei Hochdorf.
Raphael Bühlmann
Blick auf den Hauptsitz der Hochdorf-Gruppe. (Bild: Corinne Glanzmann)

Blick auf den Hauptsitz der Hochdorf-Gruppe. (Bild: Corinne Glanzmann)

Die Zentralschweizer Milchbauern sind der grösste Aktionär bei Milchverarbeiterin Hochdorf. In einer Mitteilung vom Freitag fordern die Milchbauern für die Generalversammlung vom 12. April 2019 drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat - darunter auch einen neuen Präsidenten. «Mit der Erneuerung des Verwaltungsrats von Hochdorf will die ZMP Invest AG ihren Beitrag dazu leisten, die negative Entwicklung beim Unternehmen zu stoppen», heisst es in der Mitteilung.

Im Geschäftsjahr 2018 musste der Milchverarbeiter Hochdorf zwei Gewinnwarnungen publizieren, und der Aktienkurs des Unternehmens ist in den letzten zwölf Monaten um über 50 Prozent eingebrochen. «Als langjähriger Aktionär sind wir über die Entwicklung bei Hochdorf besorgt», ist Thomas Oehen, Präsident der ZMP in der Mitteilung zitiert. Hochdorf sei nicht nur ein wichtiges finanzielles Investment, das Unternehmen sei auch ein wichtiger Milchabnehmer für die Zentralschweizer Bauern. «Wir sind aufgrund der Entwicklung in den letzten Monaten zur Überzeugung gekommen, dass der Verwaltungsrat in seiner heutigen Zusammensetzung nicht in der Lage ist, die wachsenden Herausforderungen des Unternehmens zu meistern und gegenüber der Geschäftsleitung die notwendige Führungs- und Aufsichtsfunktion wahrzunehmen», so Oehen weiter.

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