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ZUG: Babybrei-Start-up lockt Investoren an

Das Zuger Jungunternehmen Yamo hat seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Jetzt ist klar, wer sich daran beteiligt.
Sie haben Yamo gegründet: José Amado-Blanco, Tobias Gunzenhauser und Luca Michas (von links). (Bild: PD / Christian Seeholzer)

Sie haben Yamo gegründet: José Amado-Blanco, Tobias Gunzenhauser und Luca Michas (von links). (Bild: PD / Christian Seeholzer)

An der vor einem Jahr gegründeten Firma beteiligen sich die ehemalige Fernsehmoderatorin Andrea Jansen, der Gründer von Dein Deal und Wefox, Dario Fazlic, Doodle-Gründer Myke Näf sowie Adrian Bührer, Gründer von Students.ch. Wie viel Geld die Investoren in das Start-up stecken, gibt die Firma nicht bekannt.

Yamo stellt Babybrei mit einem speziellen Verfahren her. Um Bakterien und Keime zu entfernen, wird der Babybrei nicht wie üblich erhitzt, sondern mittels Hochdruckpasteurisierung bearbeitet. Dieses High Pressure Processing (HPP) genannte Verfahren wird in der Lebensmittelindustrie seit einigen Jahren zum Beispiel für die Entkeimung von Fruchtsäften angewendet. Im Gegensatz zur herkömmlichen Hitzesterilisation bleiben beim HPP-Verfahren Vitamine und Geschmack erhalten. Der Brei ist einen Monat lang haltbar und muss gekühlt aufbewahrt werden.

Das Verfahren hat in Kontinentaleuropa noch niemand für Brei verwendet. Schweizweit gibt es nur eine HPP-Anlage, welche die Yamo AG derzeit nutzen darf. Das Jungunternehmen gewann vor einem Jahr den ersten Zentralschweizer Start-up-Preis. Seit kurzem vertreibt der Bio-Grosshändler Biopartner AG die Produkte von Yamo über sein Netz von mehreren hundert Biofachhändlern und Drogerien.

(mim)

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