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ZUG: US-Investor rettet Monetas

Ein amerikanischer Investor hat das ins Trudeln geratene Fintech-Unternehmen Monetas vor dem drohenden Bankrott gerettet. Gründer Johann Gevers hat der Firma Artillery One die Aktienmehrheit verkauft.
Roman Schenkel
Johann Gevers, einer der beiden Gründer von Monetas.

Johann Gevers, einer der beiden Gründer von Monetas.

Das Zuger Obergericht hat das Konkursbegehren des Kantonsgerichts gegen das Fintech-Unternehmen Monetas aufgehoben. Das zeigt eine am Mittwoch publizierte Meldung des Handelsregisters. Gegen das Urteil vom 5. Dezember 2017 hatte Firmengründer und CEO Johann Gevers Einspruch eingelegt. Nun hat er recht erhalten.

Geglückt ist ihm die Rettung dank einem amerikanischen Investor. Wie Gevers in einem Brief an die Aktionäre schreibt, hat sich die Firma Artillery One an Monetas beteiligt. Der Gründer von Artillery One, Daniel P. Cannon, wird als Monetas-CEO und Vorsitzender des Start-ups von Blockchain-Bezahllösungen fungieren. Monetas Gründer Johann Gevers betont, dass er weiterhin eine wichtige Rolle im Verwaltungsrat spielen werde.

Cannon ist ein erfahrener Investmentbanker. Er ist auch Managing Director bei Oberon Securities, die US-Investmentbanking-Boutique ist aber nicht am Monetas-Deal beteiligt. «Es gibt nur eine geringe Verwässerung für bestehende Aktionäre. Angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen buchstäblich nur wenige Minuten von der Liquidierung entfernt war, war es ein guter Deal für alle», sagte Cannon zum Nachrichtenportal «swissinfo.ch». Die Aktionäre sollten sich darüber freuen, einen Totalverlust vermieden zu haben.

Ehemalige Entwickler sollen zurückkehren

«Wir stellen nun ein starkes Führungsteam zusammen und begrüssen alle ehemaligen Entwickler», fügte er hinzu. «Wir werden die besten Köpfe auf der ganzen Welt suchen, um unsere Ziele zu erreichen und neue Anwendungen und Unternehmungen zu identifizieren, die mit der Monetas-Strategie im Einklang stehen», so Cannon gegenüber «swissinfo.ch».

Monetas war ein gefeiertes Blockchain-Startup, das in Entwicklungsländern wie Tunesien mobile Bezahllösungen anbieten wollte. Doch Gründer Johann Gevers gelang der Durchbruch nicht. Das Unternehmen geriet in finanzielle Schwierigkeiten. Im vergangenen Herbst musste Monetas sämtliche Angestellten entlassen.

rom

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