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Zuger Firma eröffnet Bitcoin-Schule

Der Präsident der Bitcoin Association Switzerland, Lucas Betschart, hat mit 21 Lectures die erste IT-«Entwicklerschmiede» für das Schweizer Bitcoin-Ökosystem gegründet.
Livio Brandenberg
Lucas Betschart, Gründer und CEO der 21 Lectures AG in Zug. (Bild: PD)

Lucas Betschart, Gründer und CEO der 21 Lectures AG in Zug. (Bild: PD)

Ab sofort bietet die erste Bitcoin-Entwicklerschule Kurse für Interessierte an. Die Firma 21 Lectures AG mit Sitz in Zug engagiere die weltweit führenden Experten für Bitcoin, Kryptografie und Distributed Computing auf, um die nächste Generation von Entwicklern zu unterrichten, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Dies mit dem Ziel, mehr Softwareentwickler in das Schweizer Bitcoin-Ökosystem einzubringen. Angeboten werden mehrtägige Kurse für Anfänger sowie für Fortgeschrittene über Bitcoin und verwandte Technologien, Kryptografie, die Struktur von Transaktionen und Blöcken und deren Verkettung. Bezahlt werden müssen die Kurse, die in Räumen der Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt werden, nicht etwa in Bitcoin – sondern in klassischen Schweizer Franken; ein viertägiger Kurs kostet 1500 Franken, für Studenten gibt es Rabatte.

Zu den Dozenten zählen gemäss Communiqué beispielsweise Jonas Schnelli, einer der vier «Maintainer» weltweit, der über die Editierrechte des Bitcoin-Kerncodes verfügt. Ausserdem stellten Christian Decker, Entwickler beim Lightning Netzwerk, sowie James Chiang, Marko Bencun, Kaspar Etter und Henrik Jonsson «ein starkes Aufgebot an Dozenten dar, die den Teilnehmern die Grundlagen für die Arbeit mit Bitcoin und der Blockchain Technologie vermitteln». Der erste durchgeführte Kurs habe bereits grossen Zuspruch gefunden.

«Grosse Nachfrage des Marktes nach Experten»

Gegründet wurde 21 Lectures letztes Jahr von Lucas Betschart, der auch Präsident der Dachorganisation Bitcoin Association Switzerland ist. Er leitet die Bitcoin-«Entwicklerschmiede» als CEO. Mit den Kursen erfülle man «die grosse Nachfrage des Marktes nach Experten», sagt Betschart. «Wir möchten hiermit einen nachhaltigen Beitrag zur noch stärkeren Positionierung des Fintech-Standorts Schweiz leisten.»

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