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Zukunftsfonds vor dem Start

Investitionen Mit dem sogenannten Zukunftsfonds Schweiz sollen über Jahre hinweg mehrere Milliarden Franken in Start-ups investiert werden. Das geplante Investmentvehikel ist als Dachfonds konzipiert, der in einzelne Risikokapitalfonds investieren soll. Die Lancierung dürfte nach der Zusage der Finanzmarktaufsicht Finma in den kommenden Monaten erfolgen.

Die Idee geht auf den ehemaligen Roche-Finanzchef Henri B. Meier zurück, der insbesondere Pensionskassen animieren will, 1 Prozent ihres Kapitals in junge Unternehmen zu investieren. Das Anlagevermögen der Schweizer Pensionskassen beträgt derzeit insgesamt 824 Milliarden Franken. Heute inves­tieren die Kassen lediglich 0,02 Prozent ihrer Gelder in Start-ups. Zum Vergleich: In den USA sind es im Schnitt 5 Prozent. Federführend bei der Entwicklung des Zukunftsfonds ist die Luzerner Privatbank Reichmuth.

Politisch gewann die Idee Ende 2013 an Fahrt, als der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber eine entsprechende Motion einreichte. Zentral beim Zukunftsfonds Schweiz ist, dass für Pensionskassen kein Zwang besteht, in den Fonds zu investieren. Vielmehr setzen die Initianten auf Freiwilligkeit. Nach der Genehmigung durch die Finanzmarktaufsicht werde eine erste Emission mit einem Volumen von 500 Millionen Franken erfolgen, berichtete vor kurzem die «Neue Zürcher Zeitung».

Dabei will der Zukunftsfonds nicht in der Startphase eines Jungunternehmens einsteigen, sondern sich vor allem auf die Wachstumskapitalphase («Early and Later Stage») konzentrieren. Das ist jene Phase, in der es darum geht, ein Produkt global «marktfähig» zu machen, etwa indem breiter angelegte Studienreihen für ein Medikament finanziert werden. Das ist auch jene Phase vor einem Börsengang oder dem Verkauf an einen Finanzinvestor oder strategischen Käufer. Der Vorteil: Das Risiko für Investoren ist kleiner, weil das Start-up schon einigermassen etabliert ist. Die einzelnen Beiträge pro Finanzierung sind aber höher als in der Startphase. (mim)

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