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ZUWANDERUNG: Schneider-Ammann warnt vor falschem Wachstum

Die Schweizer Wirtschaft profitiert stark von der hohen Zuwanderung. Der Wirtschaftsminister warnt jedoch vor falschem Wachstum.
Roman Schenkel
Der Bundesrat Johann Schneider-Ammann warnt vor falschem Wachstum. (Bild: Keystone)

Der Bundesrat Johann Schneider-Ammann warnt vor falschem Wachstum. (Bild: Keystone)

Die Aussichten für die hiesige Wirtschaft sind rosig. 2014 erwarten die Ökonomen des Bundes ein Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent, 2015 soll die Wirtschaft gar um 2,7 Prozent zulegen. «In anderen europäischen Ländern sind die Erwartungen deutlich tiefer», sagt Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag». Dabei profitiert die Schweiz insbesondere von der starken Zuwanderung. Das sei nicht zwingend ein Problem, so Schneider-Ammann. «Insgesamt sollten wir mit der gewollten und gezielten Immigration zufrieden sein», sagt er. Die hohe Zuwanderung zeige die Attraktivität der Schweiz.

Dennoch hebt der Wirtschaftsminister den Mahnfinger: «Die Frage des Wachstums muss uns mehr beschäftigen», sagt Schneider-Ammann. Es sei ein grosser Unterschied, ob die Schweiz ein qualitatives Wachstum oder ein quantitatives Wachstum habe. «Ein gutes Wachstum steigert die Effizienz und die Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Ausland», so der Bundesrat. Einwanderer müssten dazu beitragen, dass zum Beispiel das Gesundheitssystem, aber auch die Verwaltung leistungsfähiger werden. «Gelingt dies nicht, kommen wir nicht vorwärts», betont Schneider-Ammann.

Nein zur SVP-Initiative

Schneider-Ammann lehnt die Masseneinwanderungsinitiative der SVP, über die das Schweizer Stimmvolk am 9. Februar abstimmen wird, aber klar ab. «Ich verstehe, dass die Zuwanderung Sorgen bereitet, eine Korrektur mit einer Hauruck-Methode herbeizuführen und damit den bilateralen Erfolg gefährden zu wollen, dafür habe ich kein Verständnis», sagt der Bundesrat.

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