Kreative Umnutzung
Zwischenlösung vor dem grossen Umbau: Das Swissôtel in Zürich wird zur Studenten-Bleibe

Das höchste Hotel der Schweiz, das im Herbst Konkurs ging, soll 2024 zu neuem Leben erweckt werden. Doch Baubeginn ist erst nächstes Jahr. In der Zwischenzeit soll das Wahrzeichen von Zürich-Oerlikon deshalb umgenutzt werden.

Benjamin Weinmann
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Ein Wahrzeichen Oerlikons: Das Swissôtel zwischen dem Bahnhof und dem Marktplatz des Quartiers.

Ein Wahrzeichen Oerlikons: Das Swissôtel zwischen dem Bahnhof und dem Marktplatz des Quartiers.

Swissôtel

Diese Woche machte CH Media publik, dass die Credit Suisse (CS) das traditionsreiche Swissôtel-Gebäude in Zürich-Oerlikon sanieren wird. Im Herbst war das Hotel Konkurs gegangen. Bis 2024 entstehen neue Hotelzimmer und 132 Privatwohnungen ab der 13. Etage. Baubeginn ist allerdings erst Ende Jahr.

Wie das Hochhaus, das einem CS-Immobilienfonds gehört, in dieser Zeit zwischengenutzt wird, war vorerst nicht klar. Nun bestätigt die Bank, dass die Hotelzimmer und Eventflächen vermietet werden. «Angesprochen werden unter anderem Touristen und Studenten», so der CS-Sprecher. «Die Zimmer können auch tage- oder monatsweise belegt werden.»

Zudem ist nun auch klar, was aus dem bisherigen Hotel-Restaurant «Le Muh» (einst: «Szenario») wird. Denn auch dieses musste im Herbst die Lichter löschen. Doch wie der Tages-Anzeiger berichtet, haben sich ehemalige Kader-Angestellte zusammengetan, um Le Muh bis zum Baubeginn als Pop-up-Restaurant weiterzubetreiben.