1. AUGUST: Feuerwerke: Unerwünschte Nebenwirkungen

Am 1. August werden traditionell viele Feuer und Feuerwerks­körper entzündet. Diese führen nicht nur zu leuchtenden Augen, sondern auch zu Verschmutzungen.

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Behörden raten zu massvollem Einsatz von Feuerwerken. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Behörden raten zu massvollem Einsatz von Feuerwerken. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Das kantonale Amt für Umweltschutz Schwyz weist daher darauf hin, dass keine Abfälle wie Verpackungen verbrannt werden dürfen. Wer dies dennoch tut, muss mit einer Anzeige bei der Polizei rechnen.

Auch Altholz aus Gebäudeabbrüchen, von Möbeln oder Baustellen gehört nicht in ein Feuer, da derartige Feuer tausendfach höhere Schad­stoff­mengen freisetzen können als eine Kehrichts­verbrennungs­anlage. Daher rät die Zuger Baudirektion, nur trockenes, naturbelassenes Holz aus dem Wald oder aus Sägereien sowie getrocknetes Schwemmholz zu verbrennen.

Auch Raketen und anderes Feuerwerk solle massvoll eingesetzt werden, empfehlen Zuger und Schwyzer Behörden weiter. Denn die Feuerwerke enthalten Substanzen, welche beim Abbrennen Feinstaub und andere gesundheitsgefährdende Schadstoffe erzeugen. Der massvolle Einsatz soll dem Schutz der Luft und der Tierwelt zugute kommen.

ost