11. BALLON-FIESTA: Bei Traumwetter gings in luftige Höhen

Körbe werden in Position geschoben, Brenner montiert, Drahtseile geordnet und festgemacht. Emsiges Treiben herrscht an diesem Sonntagmorgen auf dem Herrenboden im Hochstuckli, wo am Sonntag die 11. Ballon-Fiesta stattfand.

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Ein Ballon nach dem anderen wird startklar gemacht. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Ein Ballon nach dem anderen wird startklar gemacht. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Unter den Ballonfahrern wird viel gelacht, man kennt sich. Bereits zum elften Mal haben sich hier Heissluftballonfahrer mit ihrer Crew eingefunden, um vom Herrenboden aus zu starten. Dieses Jahr sollen gleich zwölf Ballone in die Luft steigen. «Die Wetterbedingungen sind optimal, besser kann man es nicht treffen», sagt Daniel Ganz. Seit knapp 30 Jahren hebt der Sattler mit seinem Heissluftballon regelmässig ab.

Die Natur, das Zusammensein mit den Leuten und Abenteuer locken Ganz rund 30 Mal pro Jahr auf Ballonfahrten. «Im Korb wird man zu einer verschworenen Gemeinschaft, und das Spannendste ist, dass man nie genau weiss, wohin der Wind einem trägt», schwärmt der 57-Jährige. Dies kann allerdings auch zu heiklen Situationen führen. «Ich musste schon im Zürichsee notlanden», erzählt Ganz. Doch da per Funk die Seepolizei bereits informiert worden war, sei niemandem etwas passiert.

Welt von oben
Für Nicole Vogel im Korb nebenan ist es vor allem faszinierend, die Welt einmal von oben betrachten und den Alltagsstress vergessen zu können. Zu ihrem aussergewöhnlichen Hobby ist sie durch ihren Vater gekommen. «Er hat mich mit dem Ballon-Virus angesteckt», sagt die 18-Jährige, die zusammen mit ihrem Vater von Maienfeld auf das Hochstuckli gereist ist.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.