1100 Fasnächtler feiern am Gnomä-Ball

Der Gnomä-Ball in Ibach fand unter dem Motto «Hollywood» statt. Am besten waren «Drei Engel für Charlie» verkleidet.

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Die Muota-Gnomä präsentierten bei ihrem Auftritt 
ihr neues Gewand. (Bild: Gina Bellandi/Neue SZ)

Die Muota-Gnomä präsentierten bei ihrem Auftritt ihr neues Gewand. (Bild: Gina Bellandi/Neue SZ)

Das Christophorus-Schulhausareal in Ibach war am Samstagabend packend voll. Der Gnomä-Ball, organisiert von den Muota-Gnomä Ibach, war der Grund dafür. Etwa 1100 Fasnächtler fanden sich ein, um Spass zu haben und die Fasnacht zu zelebrieren. Wie jedes Jahr ist der Gnomä-Ball etwas wie der Auftakt in die Fasnacht der Region. Planungsbeginn des Festes war bereits im Juli.

Am Anfang stellte man ein Organisationskomitee zusammen, in dem jeder ein Ressort unter sich hatte. «Wir mussten so bald wie möglich ein Thema finden, das wir dann aber geheim hielten», so Julian Werner, OK-Mitglied. Es gäbe keine Versicherung, ob eine andere Guuggenmusig für ihr Fest ein ähnliches oder sogar dasselbe Thema auswählt. Aber das sei meist kein grosses Problem bei Überschneidungen. Lieber halte man es geheim, um die Spannung gross zu halten. Der Gnomä-Ball fand unter dem Motto «Hollywood» statt. Die Leute verkleideten sich als berühmte Persönlichkeit, als Oskar oder sogar als roter Teppich.

Kostümprämierung

Für die beste Verkleidung gab es dann Preise. Der erste Platz ging an die Verkleidung «Drei Engel für Charlie». Sie gewannen Eintritte für die römisch-irischen Thermen im Swiss Holiday Park. «Das kann man nach der Fasnacht bestimmt gut brauchen», fand Julian Werner mit einem Augenzwinkern. Der zweite Preis gewann «Shrek», der grüne Oger aus dem gleichnamigen Kinderfilm. Der Kostümierte erhielt eine Stoos-Tageskarte geschenkt. Die Oskar-Statuen bekamen dann noch ein T-Shirt und Shots, gesponsert von der Brunnerhofbar aus Brunnen.

Dieses Jahr gab es statt einer Aussenbühne ein Guuggenzelt. So konnten sich die Besucher entscheiden, ob sie Guuggenmusig hören und in diesem Zelt verweilen, oder ob sie lieber im Partyzelt das Tanzbein schwingen wollten. Eine dritte Alternative bot die Kaffeestube. «Ich möchte, dass unsere Besucher eine super Nacht erleben und spontan beschliessen nächstes Jahr wiederzukommen», so Werner zu Beginn des Festes. «Es sollten alle einfach viel Spass haben». Mit 1100 Besuchern war die Party fast ausverkauft.

Gina Bellandi