120 Personen wegen dieser Granate evakuiert

Aufregung am Montagvormittag in Goldau: Wegen einer Granate mussten 120 Personen vorübergehend evakuiert werden.

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Wegen diesem Geschoss mussten 120 Personen evakuiert werden. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Wegen diesem Geschoss mussten 120 Personen evakuiert werden. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Am Montagvormittag fanden Bauarbeiter auf einer Baustelle im Goldauer Kehlmattliquartier in einem Schopf eine Artilleriegranate. Dies teilt die Kantonspolizei Schwyz am Montagabend mit. Vorübergehend mussten aus Sicherheitsgründen 120 Personen aus der Gefahrenzone in die vom Gemeindeführungsstab Arth bereitgestellte Aula des Schulhauses Sonnegg evakuiert werden.

Danach konnten Kampfmittelbeseitigungsexperten der Armee vom Kompetenzzentrum Abc-Kamir das alte deutsche Geschoss entschärfen. Während der rund zehn Minuten dauernden Entschärfung wurde zudem die Gotthardstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt und der Rettungsdienst vorsorglich aufgeboten.

Nach einer Stunde konnten die Quartierbewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Wie alt das Geschoss war, gab die Polizei nicht bekannt. Sie wurde von 50 Angehörigen der Feuerwehr der Gemeinde Arth und der Sanität Lauerz unterstützt.

pd/rem