1200 Fasnächtler nahmen am Umzug teil

Die vielen Schaulustigen und Fasnächtler trotzten dem kalten Küssnachter Wetter. Schliesslich waren sie vom bunten Treiben recht gut abgelenkt. Dies war auch ein Stück weit Ziel der FG Chalberschwanz.

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Laute Töne am Umzug in Küssnacht. (Bild: Stéphanie Weber / Neue LZ)

Laute Töne am Umzug in Küssnacht. (Bild: Stéphanie Weber / Neue LZ)

Unter dem Motto «Lieber Ötzi statt Mötzi» rief sie zur allgemeinen Heiterkeit auf. Denn es sei in der heutigen Zeit leider üblich, sich über Kleinigkeiten zu beklagen, sich zu verkriechen und passiv zu bleiben, anstatt anzupacken, meinte Chalberschwanz-Präsident Rainer Lüthold. Um die Küssnachter fröhlich zu stimmen, heizte DJ Ötzi bereits am Vorabend so richtig ein.

Bild: Stéphanie Weber / Neue SZ
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«Was bis anhin nur die fünf Personen vom OK wussten: Es war nicht das Original, sondern ein Double», grinste Lüthold verschmitzt. Doch die vielen Aktiven werden das der FG wohl kaum übel nehmen. «Wir stützen uns auf einige örtliche Vereine, die sich die ganze Fasnachtsarbeit aufteilen.» So werden die Leute nic

ht nur aktiv, sondern bilden auch ein Team. «Miteinander», so Lüthold, «geht es immer noch am besten.» Dank dieser grossen Zusammenarbeit und entsprechenden Freiwilligkeit sei es auch möglich geworden, alle Jahre einen Umzug zu organisieren und nicht mehr nur alle 730 Tage. Der Anlass bringe das Dorf zusammen, meinte Besucherin Erika Stöckli aus Weggis. «Es gibt beispielsweise Elterngruppen, die sich regelmässig treffen, um Kostüme zu nähen. Und für die Kinder sei der Umzug ein Riesenspass. «Sie werden mit Süssigkeiten beschenkt.» Und nächstes Jahr werden sie und ihre Kinder wiederkommen.

Stéphanie Weber