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20 JAHRE LZ-WEIHNACHTSAKTION: «Ich hatte Freudentränen, als ich diese Nachricht las»

Ab sofort kann man spenden für unsere Jubiläums-Sammlung. Wie wichtig Ihre Hilfe ist, liebe Leserinnen und Leser, zeigen die vielen berührenden Dankesschreiben, die wir in den letzten Monaten erhalten haben.
Bild: Getty

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Das Foto zeigt nicht weniger als sechs Kinder. Sie lachen und haben alle auf der Rückseite unterschrieben. «Danke euch allen für die wunderbare Unterstützung unserer Grossfamilie!», steht dazu. Es handelt sich um eine Luzerner Familie, die in Not geraten war. Die LZ-Weihnachtsaktion konnte ihr helfen, dank unseren Spenderinnen und Spendern.

Schulnoten verbessert

Tatsächlich sind in vielen Fällen Kinder mitbetroffen, wenn es zu schwierigen Situationen kommt. Entsprechend kommt unsere Hilfe dann auch direkt Kindern zugute. Manchmal sind es ganz existenzielle Dinge, die fehlen: warme Kleider oder ein passendes Bett. Ein alleinerziehender Vater aus dem Kanton Obwalden schrieb uns: «Sie haben uns einen grossen Lichtblick in unserer schwierigen Lage geschenkt: Endlich kann ich meiner kleinen Tochter das grössere Bett kaufen, das sie so dringend braucht.»

Doch in der heutigen Zeit kann eine Notlage auch bedeuten, dass ein Schulkind keinen Computerzugang hat. Schon mit wenig Geld können wir Abhilfe schaffen. Eine Mutter aus dem Luzerner Hinterland meldete uns: «Wir sind sehr froh, dass meine Töchter nun auf dem Notebook für die Schule arbeiten können. Sie benutzen es regelmässig und sind sehr motiviert. Aline (Name geändert, Anm. d. Red.) hat beim letzten Zwischenzeugnis ihre Durchschnittsnote auf eine glatte 5 gesteigert.»

Musik gegen Trauer

Man sieht, Hilfe hat oft eine nachhaltige Wirkung. Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern aus Zug dankte uns: «Die von Ihnen mitfinanzierte Weiterbildung hat mir zu einem besseren Lohn verholfen. Nun können wir in eine etwas grössere Wohnung ziehen, und mein Teenagersohn muss nicht mehr im Wohnzimmer schlafen.»

Kindern und Jugendlichen können ganz unterschiedliche Dinge helfen: etwa ein Beitrag an Musikunterricht. Die Pflegemutter von zwei Mädchen schrieb uns: «Beide spielen seit sechs Jahren ein Instrument, und es bedeutet ihnen sehr viel. Sie üben jeden Tag, das hilft ihnen auch, wenn sie traurig sind, weil sie ihre Eltern vermissen.»

Familiensituationen können sich dramatisch ändern, sei es durch eine Trennung, sei es durch einen Todesfall. Der Vater der siebenjährigen Tanja (Name geändert) aus dem Kanton Schwyz verstarb letztes Jahr ganz plötzlich. Ihr und ihrer Mutter half die LZ-Weihnachtsaktion wenigstens über die gröbste materielle Not hinweg. «Diese schnelle Unterstützung hat uns sehr gutgetan», meldete uns die Mutter. «Inzwischen geht es mir wieder besser, und ich habe sogar Kraft gefunden, wieder ab und zu etwas Sport zu treiben. Es geht wieder aufwärts.»

Oft ist der materielle Aspekt unserer Hilfe nur die eine Seite. Genauso wichtig ist der psychologische, wenn Menschen erfahren, dass unsere Gesellschaft sie in der Not nicht alleine lässt. Eine junge Mutter mit zwei Kindern schrieb uns: «Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich um Unterstützung gebeten habe. Es tut so gut, auf Interesse und Verständnis zu stossen. Das hat mich sehr berührt.»

«Zentnerschwere Last» beseitigt

In vielen Schreiben ist von neuem Mut die Rede, welche die Hilfe vermittelt hat. Und dass man den Glauben ans Positive wieder gefunden habe: «Ich bin froh, dass es noch so viele gute Menschen gibt», dankte uns ein Mann aus Luzern. «Ich hatte Freudentränen, als ich die Nachricht las, und bin nun sehr erleichtert.»

Eine Familie aus Uri fasste ihre Gefühle so zusammen: «Sie haben uns ein richtiges Weihnachtswunder geschenkt.» Und ein Elternpaar aus dem Entlebuch: «Sie und Ihre Spenderinnen und Spender sind unsere Engel!» Typisch für viele Dankesschreiben formuliert es ein Vater aus dem Kanton Nidwalden als «zentnerschwere Last», die von der Familie gefallen sei.

Oft sind Menschen, die auf diese Weise Hilfe und neue Hoffnung bekommen, überrascht darüber: «Ich konnte es gar nicht glauben, weil ich in der Vergangenheit eher andere Erfahrungen gemacht habe», meldete uns ein Mann aus dem Seetal. «Das hat mir sehr gutgetan.» Und ein Urner Elternpaar mit drei Kindern meinte: «Zuerst dachten wir, es kann gar nicht sein, dass gerade uns geholfen wird. Was Sie leisten, ist einfach grossartig.»

Eine Frau (42) aus dem Rontal hätte die gute Nachricht beinahe verpasst: «Ich habe den Brief lange gar nicht geöffnet, weil ich dachte, er enthalte ja doch wieder nur etwas Negatives. Und dann diese Überraschung! Das gibt mir neue Zuversicht.» Ein Mann aus Obwalden schrieb uns: «Dank Ihnen konnte ich mich seit dem Tod meiner Frau zum ersten Mal wieder richtig über Weihnachten freuen.»

Alles verloren

Jeden kann ein Schicksalsschlag treffen. Das erfuhr auch ein erst 39-jähriger Mann aus dem Surental. «Ich habe nach einem schweren Unfall so ziemlich alles verloren: meine Gesundheit, meine Familie, meine Freunde, den Job und das Eigenheim. Ich hätte nie gedacht, dass mir das passieren kann. Zurzeit lebe ich in einem Pflegeheim. Doch die Solidarität zu spüren, tat mir sehr gut. Ich will wieder auf die Beine kommen. Und wenn mir das gelingt, habe ich vor, auch meinerseits mit Spenden anderen Menschen zu helfen.»

Ein 40-jähriger Mann aus dem Kanton Zug gab uns folgende Rückmeldung: «Seit vielen Jahren leide ich an einer schweren Krankheit. Und vor einiger Zeit ist meine liebe Frau gestorben. Ich bin fähig, zu 50 Prozent zu arbeiten, was mir viel Freude macht und mir sehr wichtig ist. Ich kann mir nur wenig leisten, bin aber zufrieden mit dem, was ich habe. Dank Ihrem Beitrag kann ich mein Gottenkind besuchen und die jährliche Zahnkontrolle vornehmen ­lassen.»

Eine Mutter von vier Kindern aus dem Kanton Nidwalden schrieb uns: «2014 war ein ganz schwieriges Jahr für uns. Mein Mann hatte zweimal einen Herzinfarkt, was bei uns allen grosse Ängste ausgelöst hat. Ihr Beitrag ist uns eine grosse Hilfe und Erleichterung. Wir sind überrascht, dass es in unserer Region so viel Hilfsbereitschaft gibt.»

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