2011 wurden mehr Gämse geschossen

Am 20. September ist im Kanton Schwyz die Hochwildjagd 2011 zu Ende gegangen – nun liegen die Resultate der Gamsjagd vor. Insgesamt kamen 417 Gämsen zur Strecke, dass sind 16 mehr als im Vorjahr.

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Eine Gämse mit ihrem Kitz. (Bild: PD)

Eine Gämse mit ihrem Kitz. (Bild: PD)

417 Gämsen (Vorjahr: 401), wovon insgesamt 259 männliche und 158 weibliche Tiere, kamen im Kanton Schwyz dieses Jahr zur Strecke. Das schreibt das Amt für Natur Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Es wurde ein Geschlechterverhältnis von 1:0.61 (1:0.67) erzielt, was im Hinblick auf den gesamten Bestand nicht befriedigend sei. Der Eingriff in die männliche Klasse sei nach wie vor zu hoch. Der Eingriff in die Jährlingsklasse lag bei 26 Prozent (31 Prozent).

Im Gebiet der Rigi wurden wegen der Verbissproblematik im Schutzwald dieses Jahr wiederum insgesamt 35 Zusatzabschüsse vorgeschrieben. Davon wurden 33 durch die Jägerschaft während der ordentlichen Hochwildjagd getätigt. Gemäss Vorschriften für das Jagdjahr 2011/2012 werden die zwei fehlenden Abschüsse durch das Amt für Natur, Jagd und Fischerei nachträglich noch getätigt werden.

Weniger Murmeltiere erlegt

Von insgesamt vier verlosten Tieren wurden auf der Steinwildjagd in diesem Jahr zwei Böcke und zwei Geissen erlegt. Damit ist die Steinwildjagd ebenfalls abgeschlossen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der diesjährige Murmeltierbestand erlaubte die Verlosung von 32 (48) Murmeltieren. Davon wurden 20 (34) erlegt.

Start der Niederwildjagd am 1. Oktober

Am 1. Oktober beginnt die Niederwildjagd. Es sind zwei Rehe pro Niederwildjäger freigegeben worden. Die Jagd auf das Rehwild wird im Kanton Schwyz mit Hunden betrieben. Jagdhunde stöbern selbständig dem Wild nach. Deshalb könne es vorkommen, dass Jagdhunde von Spaziergängern allein angetroffen werden. Diese Hunde seien nicht verloren gegangen. Sie fänden normalerweise selber zu ihren Besitzern zurück und sollten deshalb nicht mit heimgenommen werden.

pd/zim