33 Einbrüche in der Zentralschweiz begangen

Die Luzerner Polizei hat einen Mann ermittelt, der in den Kantonen Luzern, Schwyz und Zug mindestens 33 Einbrüche verübt hat. Die Beute benutzte er, um Marihuana zu kaufen.

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Der Haupttäter ist 22 Jahre alt und wohnt im Kanton Schwyz. Bei einer Hausdurchsuchung konnte die Polizei Waffen, Strumpfmasken und Einbruchswerkzeug sicherstellen. Der Mann gibt zu, dass er insgesamt 33 Einbrüche in den Kantonen Luzern, Schwyz und Zug begangen hat. Er brach je vier mal in Buchrain und Emmen ein, einmal in Küssnacht, drei mal im Obernau, 19 mal in Root und zwei mal in Rotkreuz. Bei drei Einbrüchen in Root war ein 21-jähriger Komplize aus dem Kanton Zug beteiligt. Insgesamt haben die beiden Männer Wertgegenstände im Wert von rund 6000 Franken erbeutet. Der Sachschaden beträgt rund 34'000 Franken.

Mit Beute Marihuana gekauft
Beide Männer sind arbeitslos, wie die Luzerner Polizei in einer Medienmitteilung schreibt. «Tagsüber habe ich geschlafen, in der Nacht haben ich die Einbrüche verübt», gab der mutmassliche Haupttäter der Polizei zu Protokoll. Die beiden Männer gaben das erbeutete Geld insbesondere für den Kauf von Marihuana aus. Der Haupttäter konnten Dank einer DNA-Spur an einem Tatort in Buchrain von der Luzerner Polizei ermittelt werden. Er war bereits vorbestraft. Die Untersuchung führt das Amtsstatthalteramt Luzern.

pd/das