3,36 Millionen Franken für die Südostbahn

Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat zwei Verpflichtungskredite zugunsten der SOB: 3,1 Millionen Franken an die Programmfinanzierung und einen Investitionsbeitrag in Höhe von 260'000 Franken für behindertengerechte Perronerhöhungen in den Bahnhöfen von Wilen und Schindellegi-Feusisberg.

Drucken
Teilen
Die Südostbahn bei Steinerberg (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Südostbahn bei Steinerberg (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das Investitionsprogramm der Südostbahn (SOB) sieht für das Jahr 2012 Investitionen von total 20,1 Mio. Franken vor, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Kanton Schwyz vom Dienstag. Mit diesen Investitionen sollen die Wirtschaftlichkeit, die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit des Betriebes erhöht werden. Die Unterstützung der SOB durch den Bund und die beteiligten Kantone erfolgt dabei mit einer so genannten Programmfinanzierung. Das heisst, es werden nicht mehr Einzelleistungen und Projekte bestellt und finanziert, sondern die SOB erhält einen Globalbeitrag, über den sie weitgehend frei verfügen kann.

Der Bund und die Kantone leisten zusammen 8.2 Mio. Franken an die Programmfinanzierung 2012 der SOB. Auf den Kanton Schwyz entfallen gemäss dem gültigen Verteilschlüssel 37,8 Prozent, was einem Anteil von 3,1 Millionen Franken entspricht. Der Rest stammt aus eigenen Erträgen der SOB, aus FinöV-Beiträgen, Beiträgen nach Behindertengleichstellungsgesetz und anderen Darlehensbeiträgen. Zur Finanzierung des Schwyzer Kantonsanteils beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Verpflichtungskredit in Höhe von 3,1 Millionen Franken.

Perronerhöhungen in Wilen und Schindellegi

Die SOB muss ihre Stationen und Bahnhöfe nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes so anpassen, dass sie für Behinderte zugänglich sind. Das betrifft vor allem die Perronhöhen, den Bau von Rampen, Gebäudeanpassungen und das Anbringen von Sicherheitslinien. Im Zuge dieser Arbeiten werden in den Stationen Wilen und Schindellegi-Feusisberg die Perronanlagen mit einem Gesamtaufwand von rund 1,2 Millionen Franken erhöht. Aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes und des Verteilschlüssels zwischen Bund und Kantonen muss der Kanton Schwyz einen Anteil von knapp 260'000 Franken leisten. Dieser Investitionsbeitrag wird dem Kantonsrat ebenfalls als Verpflichtungskredit vorgelegt.

pd/zim