38 Modelle für das Alterszentrum Schwyz

Die Gemeinde Schwyz plant ein neues Alterszentrum mit vorerst rund 120 Plätzen. Nun hat die Bewertung der eingereichten Arbeiten des Projektwettbewerbs begonnen.

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Ein Teil der Jury bei einer ersten Sichtung der eingereichten Wettbewerbsprojekte für das neue Alterszentrum Gemeinde Schwyz. (Bild: PD)

Ein Teil der Jury bei einer ersten Sichtung der eingereichten Wettbewerbsprojekte für das neue Alterszentrum Gemeinde Schwyz. (Bild: PD)

Der Projektwettbewerb für das Alterszentrum Schwyz ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus auf ein grosses Echo gestossen. Wie die gemeinde Schwyz am Mittwoch mitteilte, hatten sich rund fünf Dutzend Ar-chitekturbüros hatten sich die Wettbewerbsunterlagen beschafft - darunter auch solche aus dem Ausland . Insgesamtsind 38 Projektvorschläge und Modelle fristgerecht eingereicht worden. Diese werden gegenwärtig in einem mehrtägigen und aufwändigen Verfahren auf ihre städtebaulichen, betrieblichen oder auch gestalterischen Qualitäten überprüft.

Sechs Projekte werden weiterverfolgt

In einer ersten Phase sind sechs Projekte ausgeschieden worden, welche vertieft auf zahlreiche weitere Kriterien wie beispielsweise die zu erwartenden Baukosten überprüft werden. Anfangs Februar wird die Jury in einer zweiten Runde das Siegerprojekt küren. Dieses wird so weiterbearbeitet, dass es als Grundlage für die Einholung des Baukredites zu genügen vermag.

Beim vorgesehenen Bau des Alterszentrums handelt es sich um das bisher vermutlich grösste Investitionsvorhaben der Gemeinde Schwyz. Die vorgesehenen 122 Plätze werden durch 93 Einzelzimmer im Altersheim, durch 19 Einzelzimmer in einer Dementenstation sowie durch zehn Alterswohnungen mit je eineinhalb Zimmern realisiert. Die Kosten werden auf rund 40 Millionen Franken geschätzt und sind in dieser Höhe auch im mittelfristigen Finanzplan eingestellt. Die Abstimmung über den genauen Baukredit wird voraussichtlich im Frühjahr 2012 stattfinden.

Alle eingereichten Projekte und Modelle werden am Wochenende vom 11. bis 13. Februar 2011 im Alters- und Pflegeheim in Ibach öffentlich ausgestellt.