50 Millionen Franken sind vorerst auf Eis gelegt

DieSüdumfahrung Küssnacht dürfte auch mit den Rückschlägen einigermassen pünktlicheröffnet werden. Mit den Anschlussbauwerken harzt es vorerst.

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Beim Küssnachter Fänn-Kreisel wird sich der Verkehr die nächsten Jahre über die Stosszeiten weiter stauen. (Bild: Erhard Gick)

Beim Küssnachter Fänn-Kreisel wird sich der Verkehr die nächsten Jahre über die Stosszeiten weiter stauen. (Bild: Erhard Gick)

Zwischen dem Industriegebiet Fänn in Küssnacht und dem Ebnet will der Kanton die Strasse auf vier Spuren ausbauen. Dafür sind im Bauprogramm 50 Millionen Franken eingestellt. Rund 7 bis 8 Millionen sind für die Neugestaltung des Kreisels beim Autobahnanschluss Fänn geplant. Doch das Geld liegt auf Eis: «Beim Kanton passiert momentan gar nichts. Wir warten ab», sagt Martin Hagmann vom Tiefbauamt des Kantons Schwyz.

Im Klartext heisst das: Der Kanton wartet auf das Bundesamt für Strassen (Astra), das den Ausbau des Autobahnanschlusses Fänn ausführen wird. Doch Einsprachen verhindern zurzeit den Ausbau des Verkehrsknotens. Das Verkehrschaos im Küssnachter Fänn zu den Hauptverkehrszeiten dürfte die nächsten Jahre also noch anhalten.

Die Einsprachen gegen den Ausbau des Kreisels liegen derzeit beim Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Sie richten sich gegen den geplanten Knoten und den Landerwerb. Wie lange die Behandlung der Einsprachen noch dauern wird, ist unklar. (eg)