6,8 Millionen Franken für neuen Kreisel

In Brunnen soll ein neuer Kreisel gebaut werden. Die Schwyzer Regierung verspricht sich davon mehr Sicherheit für den Langsamverkehr und die Anbindung an die Entwicklungsachse Urmiberg.

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Ein Kreisel soll am Knoten Gätzlistrasse in Brunnen (Pfeil) für einen flüssigen Verkehrsfluss sorgen. (Bild: Archiv Erhard Gick/Neue SZ)

Ein Kreisel soll am Knoten Gätzlistrasse in Brunnen (Pfeil) für einen flüssigen Verkehrsfluss sorgen. (Bild: Archiv Erhard Gick/Neue SZ)

Laut Medienmitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag verkehren heute auf der Haupstrasse beim Knoten Gätzlistrasse täglich rund 18'000 Fahrzeuge. Die Leistungsfähigkeit der Strasse stosse damit an ihre Grenzen. Prognosen rechnen für 2025 mit 25'000 Fahrzeugen.

Der neue Gätzli-Kreisel kann nach Ansicht der Regierung die Probleme lösen. Vorgesehen ist ein zweispuriger Kreisel mit je drei Zu- und Wegfahrten. Ergänzt wird er mit Radwegen. Auch die künftigen Baugebiete an der Gätzlistrase können später über den Kreisel ans Strassennetz angebunden werden.

Von den Gesamtkosten von 6,8 Mio. Franken übernehmen die Gemeinde Ingenbohl-Brunnen, der Bezirk Schwyz, das Bundesamt für Strassen und private Nutzniesser 2,2 Mio. Franken. Für den Kanton bleibt ein Kostenanteil von 4,6 Mio. Franken.

Wenn der Kantonsrat den Kredit genehmigt und die Gemeinde Ingenbohl ihren Anteil gutheisst, kann laut Medienmitteilung bereits im Sommer 2011 mit dem Bau begonnen werden. Die Fertigstellung ist jedoch erst für den Herbst 2015 vorgesehen, weil die Bauarbeiten während der Sanierung des Mositunnels (Herbst 2012 bis Sommer 2013) unterbrochen werden.

sda