8 Millionen für Restaurierungen im Kloster

Das Kloster Einsiedeln kann bei seinen weiteren Restaurierungsarbeiten auf die Unterstützung des Kantons zählen. Das Volk bewilligt einen Beitrag von 8 Millionen Franken.

Drucken
Teilen
Beim Kloster Einsiedeln stehen in den nächsten 10 Jahren noch weitere Sanierungsmassnahmen an. (Bild: Archiv Neue LZ)

Beim Kloster Einsiedeln stehen in den nächsten 10 Jahren noch weitere Sanierungsmassnahmen an. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der im Jahr 2001 gesprochene Verpflichtungskredit von 8 Mllionen Franken zur Mitfinanzierung der Restaurierungsarbeiten im Kloster Einsiedeln wird Ende 2012 aufgebraucht sein. Mit einem erneuten Kantonsbeitrag von 8 Millionen Franken soll das Kloster Einsiedeln bei den Restaurierungen der Klosteranlage ab 2013 weiterhin unterstützt werden.

Die Schwyzerinnen und Schwyzer stimmten in der kantonalen Abstimmung vom Sonntag dem entsprechenden Verpflichtungskredit zu. 27'175 Ja-Stimmen standen 17'444 Nein-Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,5 Prozent.

Bis 2022 rechnet das Kloster Einsiedeln mit baulichen Investitionen von insgesamt rund 63,5 Millionen Franken. Hiervon sind rund 32 Millionen Franken aus denkmalpflegerischer Sicht subventionsberechtigt. Das heisst, in diesem Umfang werden aus kunsthistorischer Sicht werterhaltende Restaurierungsmassnahmen nötig sein.
Für solche Massnahmen übernimmt der Kanton bei national eingestuften Objekten 25% der Kosten, also 8 Millionen.

Das Investitionsprogramm umfasst Arbeiten in den Bereichen Klosterplatz, Fassaden, Dächer, Ökonomiebauten, Wasserversorgung, Heizung, Strom und Sportanlagen.

pd/bac