AARAU: Mutmasslicher Täter im Fall Lucie vernommen

Die Ermittler haben am Tag nach dem Leichenfund der vermissten 16-jährigen Lucie mit der Einvernahme des mutmasslichen Täters begonnen. Auch sein Kollege blieb am Dienstagmorgen in Untersuchungshaft.

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Szene von der Pressekonferenz der Kantonspolizei Aargau vom Montag zum Fall Lucie. (Bild EQ)

Szene von der Pressekonferenz der Kantonspolizei Aargau vom Montag zum Fall Lucie. (Bild EQ)

Der 18-Jährige hatte auf Lucies Handy telefoniert hatte, wie ein Sprecher der Aargauer Kantonspolizei auf Anfrage sagte. Während die Berichterstattung in den Medien rund um den gewaltsamen Tod des 16-jährigen Au-pair-Mädchens aus Bulle im Kanton Freiburg verschiedene Nebenaspekte beleuchtete, konzentrierten sich die Ermittler zur Klärung der Tat zunächst auf den mutmasslichen Täter.

Kein Kommentar zu Spekulationen
Von ihm wolle man jetzt Antworten hören, sagte Polizeisprecher Rudolf Woodtli: «Gestern abend wurde ihm die Haft eröffnet. Dabei wurde er ein erstes Mal kurz befragt.» Viele Fragen blieben jedoch auch am Tag nach dem Leichenfund noch ungeklärt. Details zu Spekulationen in den Medien mochte Woodtli keine geben.

Neben der Befragung des 25-jährigen, einschlägig vorbestraften Schweizers erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse aus der Obduktion der Leiche. Resultate der Rechtsmediziner lägen jedoch noch keine vor, hiess es.

ap