ABSTIMMUNG: Alex Kuprechts Position sorgt für Aufregung

SVP-Ständerat Alex Kuprecht wirbt für die IV-Sanierung. Seine Partei nicht. SVP-Vertreter der Region verurteilen seine Aktion.

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Alex Kuprecht, hier im Visier der Kameraleute nach seiner Wahl als Ständerat im November 2003. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Alex Kuprecht, hier im Visier der Kameraleute nach seiner Wahl als Ständerat im November 2003. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Im August haben die Schwyzer SVP-Mitglieder an ihrer Parteiversammlung mit 94:1 Stimmen gegen die IV-Sanierung gestimmt. Diese sieht vor, durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf acht Prozent die Löcher in der IV zu stopfen. Die einzige Ja-Stimme kam von Ständerat Alex Kuprecht. Seit einigen Tagen wirbt er nun mit dem Befürworterkomitee der FDP, CVP und BDP in grossen Zeitungsinseraten.

Die SVP Schwyz ist verärgert. «Damit verletzt Kuprecht einen Ehrenkodex der kantonalen Sektion», kritisiert Nationalrat Pirmin Schwander gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Auch Bernhard Diethelm, Sekretär der SVP March, ist sauer. Alex Kuprecht selber hat kein Verständnis für die Kritik. Die Abstimmungsvorlage im Parlament sei massgebend von ihm geprägt worden. Er fühle sich daher sozusagen als Vater der IV-Zusatzfinanzierung. «Es wäre völlig unglaubwürdig, wenn ich mich nun nicht für ein Ja einsetzen würde.»

Alexandra Kunz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.