ABSTIMMUNG: Klares Ja zur Schwyzer Steuergesetzrevision

Das Schwyzer Stimmvolk stimmt der Änderung des Steuergesetzes deutlich zu. Es nimmt dafür Mindereinnahmen von 92 Milionen Franken in Kauf.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes wurde am Sonntag mit 24'452 zu 11'595 Stimmen angenommen (67,8 zu 32,2 Prozent). Die Stimmbeteiligung lag bei 38,4 Prozent.

Mit der Teilrevision des Steuergesetzes soll die Steuerattraktivität des Kantons nachhaltig verbessert werden. Gleichzeitig muss das kantonale Steuerrecht an Bundesrecht angepasst werden. Für die natürlichen Personen bringt die Vorlage einen teilweisen Ausgleich der kalten Progression und höhere Kinderabzüge.

Bei den juristischen Personen wird die Gewinnsteuer reduziert und die Kapitalsteuer zu einer Minimalsteuer umgestaltet. Für Vereine werden die Freigrenzen bzw. Abzüge erhöht. Der Kantonsrat hat die Vorlage mit 78 zu 9 Stimmen angenommen.

Die vorgesehenen Steuerentlastungen haben für alle Gemeinwesen Mindereinnahmen von rund 92 Millionen Franken zur Folge. Davon entfallen 39 Millionen auf den Kanton und 53 Millionen auf die Gemeinden, Bezirke und Kirchgemeinden. Die natürlichen Personen werden mit 27 Millionen Franken und die juristischen Personen mit 65 Millionen Franken entlastet. Die Mindereinnahmen sollen durch die Neuansiedlung von Unternehmen und damit verbunden die Neuschaffung von Arbeitsplätzen mittel- bis langfristig kompensiert werden können.

bac/pd

Mehr zum Thema am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.