ABSTIMMUNG: Schwyzer Initiativen schafften Volksmehr nicht

Im Kanton Schwyz wurden die beiden kantonalen Volksinitiativen «Für faire Vermögenssteuerwerte» und «Für faire Eigenmietwerte» abgelehnt. Die zweite jedoch nur knapp.

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Wohnüberbauung in Arth. (Bild: Archiv Neue LZ)

Wohnüberbauung in Arth. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Volksinitiative «Für faire Vermögenssteuerwerte» wurde am Sonntag mit 26'728 Nein-Stimmen gegen 21'536 Ja-Stimmen abgelehnt. Das entspricht einem Verhältnis von 55,4 zu 44,6 Prozent.

Die Volksinitiative «Für faire Eigenmietwerte» scheiterte mit 24'806 Nein gegen 23'825 Ja, was einem Verhältnis von 51 zu 49 Prozent entspricht.

Mit den beiden Initiativen verlangte der Hauseigentümerverband Schwyz einen Systemwechsel mit drei Zielen: Die Dynamik ständig höherer Liegenschaftsschätzungen und Eigenmietwerte sollte gebrochen, die Steuerlast minimiert und der Anpassungsdruck reduziert werden. Dem Verband schwebte eine Schätzungsmethode vor, wie sie in den Kantonen Zug und Zürich angewendet wird.

bac