ABSTIMMUNG: Steinabbau-Baugesuch wird bald eingereicht

Am Urmiberg darf weiter Stein abgebaut werden. Eine grosse Mehrheit der Stimmbürger von Schwyz hiess dies am Sonntag gut. Der Kibag-Regionalleiter taxiert dies als «Sieg der politischen Kultur».

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Helm auf: Mitte Mai war es möglich, den Steinbruch Zingel zu besichtigen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Helm auf: Mitte Mai war es möglich, den Steinbruch Zingel zu besichtigen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Umzonung für eine Fortführung des Steinbruchs Zingel am Urmiberg wurde am Sonntag in der Gemeinde Schwyz klar gutgeheissen. Für diese Erweiterung des Steinbruchs wurden 3260 Ja und 1862 Nein in die Urne gelegt. Damit ist die raumplanerische Voraussetzung geschaffen, dass die Steinbruchfirma Kibag AG oberhalb des Lauerzersees bald eine weitere Steinbruchmulde graben kann.

«Das ist eine gute Nachricht für den Werkplatz Schwyz», erklärte am Sonntag Theo Desax, Regionalleiter der Kibag AG. «Der positive Entscheid zur Umzonung bedeutet die Weiterführung einer mehr als hundertjährigen Tradition im Talkessel von Schwyz.» Die Stimmberechtigten hätten mit ihrem Ja auch ihre Verantwortung zur Sicherung von Arbeitsplätzen wahrgenommen. Die Gegner der Vorlage hätten mit Halb- und Unwahrheiten operiert. «Dieser Sieg ist auch ein Sieg der politischen Kultur in Schwyz.» In wenigen Tagen will die Kibag dazu bei der Gemeinde das Baugesuch einreichen. Desax rechnet mit einem Baubeginn im Lauf der nächsten sechs Monate.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.