ABSTIMMUNG: Stimmberechtigte heissen Wohnhaus für Asylbewerber in Brunnen gut

Die Gemeinde Ingenbohl kann neue Unterkünfte für Asylbewerber und Flüchtlinge bauen. Das Volk stimmte einem Kredit in der Höhe von 3,055 Millionen Franken zu.

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So könnten das neue Gebäude für die Asylbewerber aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So könnten das neue Gebäude für die Asylbewerber aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

2247 Ingenbohler sprachen sich für den Verpflichtungskredits von 3,055 Millionen Franken für ein Bauprojekt zur «Bereitstellung von Unterkünften für Asylbewerber und Flüchtlinge» aus, 1893 votierten dagegen. Das entspricht einem Ja-Anteil von 54 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 73,9 Prozent.

Ingenbohl muss zur Zeit 86 Asylbewerber und Flüchtlinge betreuen. 37 Personen können derzeit in gemeindeeigenen Liegenschaften einquartiert werden. Für die restlichen Asylbewerber und Flüchtlinge müssen Wohnungen gemietet werden.

Weil es immer schwieriger wird, günstige Mietwohnungen zu finden, entschied sich der Gemeinderat für den Bau eines Wohnhauses. Ein solcher Neubau sei kostengünstig, flexibel nutzbar und für die Gemeinde eine nachhaltige Investition.

Das neue Haus soll auf dem Grundstück über der Zivilschutzanlage entstehen. Die Wohnungen sollen so ausgestaltet werden, dass sie bei weniger Bedarf durch Flüchtlinge auch anderweitig als kostengünstiger Wohnraum genutzt werden können.

Die Bauarbeiten starten im Juni 2016, die Wohnungen werden im März 2017 in Betrieb genommen.

sda/rem/zfo

Situationsplan (Bild: PD)

Situationsplan (Bild: PD)

Nordfassade (Bild: PD)

Nordfassade (Bild: PD)