ABSTIMMUNGEN: 1190 Stimmkuverts aus dem Ausland

Auslandschweizer dürfen bei Schweizer Volksabstimmungen mitmachen. Schwyzer Gemeinden beschäftigt dies unterschiedlich stark.

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Der Schweizer, der ins Ausland zieht, verliert sein Stimm- und Wahlrecht nicht. Wenn er sich im Ausland bei der Schweizer Botschaft meldet, erhält er fortan aus der Heimat bei jedem Urnengang die Abstimmungsunterlagen. Er kann brieflich an Urnengängen des Bundes und des Kantons teilnehmen. Derzeit sind es 1190 Personen, die aus dem Ausland jeweils ihre Stimmcouverts an eine der 30 Schwyzer Gemeinden schicken. Wobei die Auslandschweizer auswählen können, ob sie an ihrem Bürgerort oder in ihrer letzten Wohngemeinde stimmen wollen.

Post kommt zu spät an
149 dieser Auslandschweizer sind derzeit im Stimmregister der Gemeinde Schwyz eingetragen. Die Einwohnerkontrolle der Gemeinde Schwyz wendet für den Versand der Abstimmungsunterlagen jedesmal zwischen 500 und 800 Franken auf – «je nach Gewicht der Unterlagen», sagt Rita Horat von der Schwyzer Einwohnerkontrolle. Weil diese Stimmbürger nicht in unmittelbarer Nähe wohnen, gebe es manchmal bei der Postzustellung Probleme. «Bei jeder Abstimmung sind jeweils zwei oder drei Kuverts unzustellbar», so Horat.

«Vielfach haben wir das Problem, dass die Post nicht rechtzeitig hier ankommt.» Der Grund dafür liege vorab bei den ausländischen Postdiensten. Interessanterweise gebe es weniger bei Sendungen nach oder aus Übersee Probleme, sondern mit Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.