ABSTIMMUNGEN: Alle kommunalen Ergebnisse aus Schwyz

Das Volk hat im Kanton Schwyz in 13 Gemeinden über verschiedene Sachvorlagen und Kreditbegehren abgestimmt. Ein Überblick über die Resultate.

Rem
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Eine Initiative fordert in Ingenbohl-Brunnen (im Gebiet der alten Silo- und Industrieanlagen) bezahlbaren Wohnraum. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Eine Initiative fordert in Ingenbohl-Brunnen (im Gebiet der alten Silo- und Industrieanlagen) bezahlbaren Wohnraum. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Einsiedeln: Das Reglement über die Jugendarbeit des Bezirks wurde mit 55,5 Prozent abgelehnt. Auch die Förderung von kostengünstigem Wohnraum im Bezirk wurde abgelehnt, allerdings knapp mit 51,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,6 Prozent.

Freienbach: Angenommen wurde die Beendigung des Mietverhältnisses Schwerzi mit 3608 Ja- zu 693 Nein-Stimmen. Angenommen wurde auch die Verlängerung der Vereinbarung mit der Mediothek mit 3022 Ja- zu 1268 Nein-Stimmen. Abgelehnt hingegen wurde der Teilzonenplan Steinfabrik-Areal mit 2823 Nein- zu 1501 Ja-Stimmen. Damit wird eine jahrelange Kontroverse um eine mögliche Verwendung des Areals am See ohne eine konkrete Lösung beendet.

Feusisberg: Der neue Gemeindepräsident für die zurückgetretene Gemeindepräsidentin Esther Fuhrmann ist noch nicht bekannt. Kein Kandidat hat das absolute Mehr erreicht. Am meisten Stimmen hat Martin Wipfli (FDP) mit 744 Stimmen erreicht, gefolgt von der wild kandidierenden Esther Fuhrmann-Bachmann (430) und Thomas Hänggi (SVP, 306). Ein zweiter Wahlgang findet am 14. Juli statt.

Galgenen: Ohne Chance blieb ein Wahlmanöver bei der Ersatzwahl des Gemeindeschreibers in Galgenen. Hier war im Vorfeld aufgerufen worden, den offiziellen FDP-Kandidaten Patrick Fuchs nicht zu wählen. Gewählt wurde er dennoch, und zwar deutlich mit 704 Stimmen (Absolutes Mehr: 494 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 33,6 Prozent.

Gersau: Das Stimmvolk genehmigt den Kredit in der Höhe von 610'000 Franken für den Umbau des Werkhofs und der Räume für die Fremdvermietung an der Seestrasse 54 mit einem Ja-Anteil von 63,8 Prozent. Auch der Kredit in der Höhe von 466'000 Franken für die Umsetzung des Optimierungskonzepts der Strassenbeleuchtung des Bezirks wurde mit 67,0 Prozent deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,4 Prozent.

Ingenbohl: Das Stimmvolk sagt mit 53,7 Prozent Nein zu kostengünstigem Wohnraum für Ingenbohl-Brunnen. Die SP hatte eine entsprechende Initiative lanciert. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,5 Prozent.

Küssnacht: Die Küssnachterinnen und Küssnachter lehnten den Gesamtzonenplan mit 1768 zu 2100 Stimmen ab. Auch der Kredit in der Höhe von 6,2 Millionen Franken für den Kauf eines Tiefgaragengeschoss mit 83 Einstellplätzen an der Bahnhofstrasse lehnte das Stimmvolk mit 59 Prozent der Stimmen ab. Der Kredit in der Höhe von 1,05 Millionen Franken für den Ausbau und die Erneuerung der Halikerstrasse (Abschnitt Haltikon bis Kantonsgrenze Luzern) wurde mit einem Ja-Anteil von 75 Prozent klar angenommen. Auch der Kredit in der Höhe von 780'000 Franken für den Ausbau Halikerstrasse Abschnitt Grossarni wurde mit einem Ja-Anteil von 62,2 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 49 Prozent.

Lauerz: Die neue Säckelmeisterin heisst Gabriela Luternauer. Sie wurde mit 252 Stimmen gewählt. Für diverse Kandidaten gingen 25 Stimmen ein. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,8 Prozent.

Morschach: In Morschach wurde die Totalrevision des Abwasserreglements mit 181 zu 158 Stimmen angenommen. Ebenfalls angenommen wurde die Teilrevision des Reglements der Wasserversorgung Stoos mit 204 zu 129 Stimmen. Abgelehnt wurde die Totalrevision des Kurtaxenreglements mit 164 zu 175 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 49 Prozent.

Muotathal: Der Kirchenplatz in Muotathal erhält keine Natursteinpflästerung. Mit 766 Nein- zu 385 Ja-Stimmen wurde das Sanierungsprojekt abgelehnt. Angenommen wurde die Sanierung und Erweiterung der Strasse «obä hindärä».

Oberiberg: Die Teilrevision des Reglements der Musikschule Ybrig mit einem einmaligen Sanierungsbeitrag von 3000 Franken wurde mit einem Ja-Anteil von 84% angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38%.

Rothenthurm: Der Kredit für die generelle Entwässerungsplanung wurde mit einem Ja-Anteil von 76 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,3 Prozent.

Steinen: Die Gemeinde stimmt künftig über Einbürgerungen an der Gemeindeversammlungen ab. 543 Stimmbürger stimmten der Initiative zu, 414 waren dagegen. Der Kredit in der Höhe von 625'000 Franken für die Sanierung und den Ausbau der Frauholzstrasse wurde mit einem Ja-Stimmen Anteil von 76 Prozent angenommen. Ebenfalls angenommen wurde der Kredit in der Höhe von 335'000 Franken für den Umbau des Dachstocks und dreier Doppelzimmer im Haus Rigi im Alters und Pflegezentrum mit einem Ja-Anteil von 86 Prozent. 89 Prozent der Steiner sagten Ja zum Kredit in der Höhe von 4,8 Millionen Franken für die Sanierung des Engelstocks der Wasserversorgung.