Abt Martin leidet unter Sprachstörungen

Martin Werlen, Abt des Klosters Einsiedeln, der bei einem Badminton-Unfall eine Kopfverletzung erlitt, hat Schreib- und Sprachstörungen. Die körperliche Beweglichkeit hingegen sei weit fortgeschritten, lässt der 49-Jährige via Kloster verlauten.

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Urban Federer, neuer Abt des Klosters Einsiedeln. (Bild: Remo Nägeli / Neue LZ)

Urban Federer, neuer Abt des Klosters Einsiedeln. (Bild: Remo Nägeli / Neue LZ)

Abt Werlen befindet sich zurzeit im Rehabilitationszentrum im bündnerischen Valens und unterzieht sich dort einem intensiven Therapieprogramm. Die Klinik ist nach eigenen Angaben auf Funktionsbeeinträchtigungen des Bewegungsapparats und des Nervensystems spezialisiert. Am 13. Januar zog sich Abt Martin Werlen beim Badminton-Spielen einen Schädelbruch und eine Sprachstörung zu.

Über das Kloster Einsiedeln lässt Martin Werlen ausrichten: «Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben und betreut. Die täglichen, mehrstündigen Therapien sind anspruchsvoll und fordern mich sehr.»

Nach dem schweren Unfall sei die körperliche Beweglichkeit des Abts bereits weit fortgeschritten. Die Sprach- und Schreibfähigkeit hingegen sei noch immer eingeschränkt, teilt das Kloster mit.

«Mein Blick auf die beiden vergangenen Wochen lässt mich in allen Schwierigkeiten die Fortschritte wahrnehmen. Ich hoffe, dass ich in absehbarer Zeit wieder dahin gelangen kann, einem Gottesdienst in unserer Klosterkirche vorzustehen. Ich danke allen Menschen für die Genesungswünsche und Gebete», wird Werlen im Communiqué zitiert.

pd/rem