Abt Martin Werlen schwer verunfallt

Martin Werlen ist beim Badmintonspielen schwer verunfallt und kann deshalb seine Verpflichtungen und Aufgaben als Abt des Klosters Einsiedeln nicht wahrnehmen. Der 49-jährige Benediktiner wurde in ein Spital eingeliefert. Nach Angaben des «Blick» soll es sich bei der Verletzung um ein Schädel-Hirn-Trauma handeln.

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Das Kloster informierte am Montag in einer Mitteilung über den Unfall. Werlen hatte am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben: «Und jetzt noch eine Runde Badminton :-)» Der Kommunikationsverantwortliche des Klosters, Pater Alois Kurmann, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, dass der Abt am Freitag, dem 13., beim Badmintonspielen verunfallt ist.

Schwere Kopfverletzung

Zur Art der Verletzung und zur mutmasslichen Genesungszeit machte das Kloster keine näheren Angaben. Es begründete dies damit, dass die Ruhe und Erholung Werlens sichergestellt werden solle. Wie die Tageszeitung Blick am Dienstag vermeldete, soll der der Abt beim Badmintonspielen mit dem Kopf gegen die Wand geprallt sein. Dabei habe er sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen und sei bewusstlos am Boden liegen geblieben.

Werlen steht dem Kloster Einsiedeln seit 2001 als 58. Abt vor.

sda