Abteihof des Klosters Einsiedeln eingeweiht

Mit dem Abteihof ist am Montag das erste Teilprojekt der umfassenden Klosterplatz-Restaurierung in Einsiedeln eingeweiht worden. Damit ist nach 14 Monaten Bauzeit ein Zehntel der geplanten Neugestaltung geschafft.

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So sieht der neue Abteihof aus. (Bild: PD)

So sieht der neue Abteihof aus. (Bild: PD)

Am Montagnachmittag weihte Abt Martin Werlen den 4000 Quadratmeter grossen Abteihof ein. Begleitet wurde die Einweihung durch die Studentenmusik der Stiftsschule Einsiedeln. Damit ist rund ein Zehntel der geplanten Restaurierung und Neugestaltung des Klosterplatzes erreicht.

«Ort der Begegnung»

«Der Abteihof sei ein Ort der Begegnung geworden», sagt Abt Martin Werlen anlässlich der Einweihung. Der Hof sei sozusagen die Visitenkarte des Klosters. Der sanierte Abteihof soll Treffpunkt für Klosterführungen, Zugang zum Kloster, zum Klosterladen und Ort der Begegnung für Pilger werden.

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Lars Ruge vom Büro Vogt Landschaftsarchitekten erläuterte in einer Führung im Abteihof die drei zentralen Elemente des Hofes: «Erstes Element ist das Rondell mit der Scherenschleifergruppe, ein nicht zugänglicher Garten mit schmiedeeisernem Zaun. Das zweite Element, die alte Rosskastanie, ist ein wichtiger Schattenspender. Drittes Element ist ein räumlich gliedernder Baumhain, ein schattiger Treffpunkt für die Pilger.

Klosterfassade als nächstes

Als nächstes wird der Platz vor der Klosterfassade umfassend saniert. Das Büro Vogt Landschaftsarchitekten aus Zürich erhielt 2009 in einem Wettbewerb den Zuschlag für Projekt. Die Finanzierung erfolgt grösstenteils durch Spenden. Als symbolischer Gegenwert für Beiträge ab 1000 Franken wird auf Wunsch der Name des Spenders auf einen Pflasterstein eingraviert.

Der Klosterplatz in Einsiedeln ist - nach dem Petersplatz in Rom - der zweitgrösste Kirchenvorplatz Europas. Einsiedeln ist der meistbesuchte Wallfahrtsorts der Schweiz.

sda/rem

Ein Stein für den Klosterplatz

Das Kloster Einsiedeln finanziert den neuen Platz zu einem grossen Teil mit Spenden. Auf Wunsch wird der Name des Spenders in den Klosterplatz eingepflästert. Bisher sind rund 3 Millionen Franken spenden eingegangen, wie das Kloster in einer Mitteilung schreibt. Die Sanierung des Klosterplatzes kostet rund 12 Millionen Franken.