Agro-Grossbrand: Strafverfahren eingestellt

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen zum Grossbrand auf dem Gelände der Agro Energie Schwyz AG steht fest, dass beim Brand im September 2012 keine Fremdeinwirkung vorlag.

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Die Stützpunktfeuerwehr Schwyz war am Nachmittag des 6.Septembers 2012 noch mit gut 18 Leuten vor Ort, um Glutnester und Glimmbrände zu löschen (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Die Stützpunktfeuerwehr Schwyz war am Nachmittag des 6.Septembers 2012 noch mit gut 18 Leuten vor Ort, um Glutnester und Glimmbrände zu löschen (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Am frühen Donnerstagmorgen, 6. September 2012, hatte ein Grossbrand im Energiezentrum Wintersried in Seewen beträchtlichen Schaden angerichtet. Durch das Feuer wurden das Werkstatt- und das Verteilergebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Staatsanwaltschaft Innerschwyz hat den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Schwyz und das Forensische Institut Zürich mit der Klärung der Brandursache beauftragt.

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen sowie dem Vorliegen des Berichtes des Forensischen Institutes Zürich besteht kein Tatverdacht auf eine Brandstiftung oder eine fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst. Dies teilte die Kantonspolizei Schwyz und die Staatsanwaltschaft Innerschwyz heute mit.

Die Brandursache dürfte in einer Selbstentzündung der im Werkstattraum in Big Bags gelagerten Filterasche bestehen. Diese Filterasche entsteht durch die Reinigung des Rauchgases aus der Wärmeerzeugungsanlage mittels Wasser.

Die Staatsanwaltschaft Innerschwyz hat das gegen eine unbekannte Täterschaft eingeleitete Strafverfahren eingestellt.

pd/cin