AKS: Stiftung schüttet 180'000 Franken aus

Die Albert Koechlin Stiftung vergibt vier hochdotierte Anerkennungs- und Förderpreise. Freuen dürfen sich unter anderem die Organisatoren des Openairs «Funk am See» – und die Klausjäger.

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Volles Haus: Szene vom Funk am See im Jahr 2006. (Bild pd)

Volles Haus: Szene vom Funk am See im Jahr 2006. (Bild pd)

Ein Anerkennungspreis von 60'000 Franken wird dem OpenairFunk am See zuerkannt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Funk am See ist ein nicht gewinnorientiertes Gratis-Openair und findet alle zwei Jahre auf der Luzerner Lidowiese statt. Funk am See bietet regionalen und nationalen Bands eine Plattform für Auftritte und ist ein Fest für Jugendliche und Junggebliebene. Hinter dem Anlass stehen neben einem ehrenamtlichen Organisationskomitee über hundert freiwillige Helfer. Der nächste Funk am See findet voraussichtlich am 21. August 2010 statt. Mehr Informationen »

Ein zweiter Anerkennungspreis in der Höhe von 40'000 Franken wird der St. Niklausengesellschaft Küssnacht am Rigi verliehen. Neben der Erhaltung des traditionellen Küssnachter Klausjagens und der Förderung des Zusammenhaltes einer ganzen Dorfgemeinschaft ist die Gesellschaft seit ihrer Gründung auch karitativ tätig. Alljährlich werden Beiträge in Form von Geschenkgutscheinen an kinderreiche Familien, Kranke, Betagte und Bedürftige verteilt. St. Nikolaus besucht die Kindergärten und Altersheime im Bezirk. Mehr Informationen »

Ein Förderpreis von 40'000 Franken geht an die VereinigungPro Pilatus. Seit sechzig Jahren bezweckt Pro Pilatus die Erhaltung des natürlichen Lebensraumes rund um den Pilatus. Neben der Überwachung und Pflege des Pflanzenschutzgebietes kontrollieren die ehrenamtlich tätigen Mitglieder die Einhaltung der Pilzschonzeiten, beobachten die Fauna am Pilatus und unterhalten die vielen Berg- und Wanderwege am Pilatus. Mehr Informationen »

Einen mit 40'000 Franken ausgestatteten Förderpreis erhält der Hirschen in Oberkirch. Markus Wicki führt seit zwölf Jahren das Hotel-Restaurant Hirschen in Oberkirch in dritter Generation. Seine beiden Brüder Andreas (40) und Thomas (46) sind in der Hotelküche beschäftigt. Das Aussergewöhnliche daran: Beide wurden mit dem Down-Syndrom geboren. Die Devise von Markus Wicki: Lernen, damit umzugehen, zu integrieren und das «Normale» mit dem «Aussergewöhnlichen» leben. Früherer Artikel zum Thema »

Die Preise, die von der Stiftung heuer zum elften Mal vergeben werden, werden am 28. Dezember im Rahmen einer Feier in Luzern übergeben, wie es weiter heisst.

scd