Albert-Koechlin-Stifung verleiht Umweltpreise

In Giswil sind der Fledermausschutz in den Innerschweizer Kantonen sowie die Erlebnisschule Luzern mit dem Umweltpreis der Albert Koechlin Stiftung (AKS) ausgezeichnet worden. Die Preise sind mit je 40'000 Franken dotiert.

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Übergabe des Umweltpreises in Giswil: Ruth Ehrenbold-Etzweiler präsentiert einen grossen Abendsegler. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Übergabe des Umweltpreises in Giswil: Ruth Ehrenbold-Etzweiler präsentiert einen grossen Abendsegler. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Um die Vielfalt der fliegenden Säugetiere in den Schweiz zu erhalten, sind in der Zentralschweiz im Auftrag der kantonalen Naturschutzfachstellen Fledermausschutz-Beauftragte im Einsatz. Ihre Arbeit wird nun mit dem AKS-Umweltpreis gewürdigt. Unterstützt werden die Beauftragten von rund 100 ehrenamtlich Mitarbeitenden. Gemeinsam nehmen sie aufwendige Feldarbeiten wahr, betreuen Quartiere für die Fledermäuse, pflegen verletzte Tiere, begleiten Renovationen von Gebäuden mit Fledermausvorkommen und informieren Gross und Klein über die Tiere.

Interesse für die Umwelt wecken

Ein weiterer Anerkennungspreis geht an den Verein Erlebnisschule Luzern. Der 1995 gegründete Verein bietet Schulklassen aus dem Kanton Luzern Erlebnisangebote – vom Bachtag über die «Faszination Wald» bis zur Spurensuche. Jährlich kommen rund 100 Schulklassen in den Genuss dieser Angebote. Erfahrende Naturpädagoginnen und -pädagogen sowie Förster bringen die Kinder spielerisch mit der Natur in Berührung. Ziel ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für die Umwelt zu wecken und den Respekt gegenüber der Natur zu fördern.

sda