«Aldi-initiative» in Schwyz gescheitert

Bei einer Stimmbeteiligung von rund 40 Prozent wurden in der Gemeinde Schwyz alle neun gemeindrätlichen Anträge mit deutlich angenommen. Selbst die am ehesten noch umstrittene «Aldi-Initiative» erlitt eine klar Abfuhr.

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Die sogenannte «Aldi-Initiative» hatte raumplanerische Beschränkungen für den Bau von verkehrsintensiven Anlagen verlangt. Obwohl damit jedoch der Bau von Aldi- und Lidl-Geschäften in der Gemeinde nicht zu verhindern gewesen wäre, hatten  die Initianten das Begehren als geeignetes Mittel gegen einen ihrer Meinung nach punktuell drohenden Verkehrskollaps bezeichnet. Die Initiative wurde allerdings mit 2063 gegen 1053 Stimmen sehr deutlich verworfen.
 
Am meisten Nein-Stimmen zu Rotenfluhbahn
Die übrigen Geschäften blieben auch im Vorfeld des Urnenganges praktisch ohne jedes Echo. Entsprechend klar fielen die Entscheide aus. Alle raum- und nutzungsplanerischen Ergänzungen mindestens im Verhältnis 4:1 angenommen.

Erstaunlicherweise am meisten Nein-Stimmen gab es zu einem Investitionsbeitrag von 1,8 Millionen Franken an die geplante neue Seilbahn auf die Rotenfluh, auch wenn dieser Beitrag mit 2716 gegen 1100 Stimmen immer noch sehr deutlich angenommen wurde. Die Zustimmung jedoch fiel wesentlich geringer aus als vor fünf Jahren, als dieses gleiche Geschäft mit einem wesentlich höheren Stimmenanteil gutgeheissen worden war.  

pd/bac