ALTLASTEN: Armee muss tief in die Tasche greifen

Im Kanton Luzern hat das Militär an 117 Standorten gefährliche Altlasten hinter­lassen. In der restlichen Zentralschweiz sieht es nicht besser aus.

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Besonders bei Schiessübungen gelangte viel Schwermetall in den Boden. (Bild VBS)

Besonders bei Schiessübungen gelangte viel Schwermetall in den Boden. (Bild VBS)

Mit Treibstofflagern, Schiessplätzen und Abfalldeponien hat die Schweizer Armee jahrzehntelang die Umwelt belastet und das Grundwasser gefährdet. Allein im Kanton Luzern sind 117 Standorte durch Schwermetalle und weiteren Stoffen belastet. Und auch in der übrigen Zentralschweiz sieht es nicht besser aus. So gibt es in Uri 111 belastete Standorte. In Nidwalden (55), Obwalden (51), Schwyz (31) und Zug (10) sind es etwas weniger. Dies zeigt eine neue Liste, die das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) erstellt hat.

In den kommenden Jahren wird die Altlastensanierung die Armee teuer zu stehen kommen. Gemäss «SonntagsZeitung» könnte dies das VBS schweizweit über eine Milliarde Franken kosten. In den nächsten fünf bis sieben Jahren werden die dringendsten Fälle – wenn die Altlast in einer Grundwasserzone liegt – saniert.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.