ALTTEXTILIENMARKT: Der Kampf um alte Schuhe

Mit Gutscheinen will die Zuger Firma I:Collect das Sammeln von kaputten Textilien fördern. Grosse Hilfswerke sehen das als Angriff und gehen in die Offensive.

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Ab in die Sammeltonne: Filialleiterin Cornelia Ellensohn des Vögele-Ladens an der Rössligasse in Luzern deponiert gebrauchte Schuhe. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ab in die Sammeltonne: Filialleiterin Cornelia Ellensohn des Vögele-Ladens an der Rössligasse in Luzern deponiert gebrauchte Schuhe. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Zustand der alten Schuhe ist egal, pro Paar gibt es einen Einkaufsgutschein für einen Franken. Mit diesem Sammelkonzept hat das Baarer Unternehmen I:Collect (von I collect «Ich sammle»), eine Tochter der deutschen Textilrecyclinggruppe Soex, vor einigen Monaten begonnen, den Schweizer Alttextilienmarkt aufzumischen.

Martin Böschen, CEO der grössten Schweizer Sammelorganisation, der Urner Texaid, will dem nicht kampflos zusehen. «Wir werden uns in den nächsten Monaten ein neues Sammelsystem überlegen», kündigt er an. Bei diesem könne der Konsument selbst entscheiden, ob er einen Gutschein in Anspruch nehme oder diesen an die Texaid-Hilfswerke spende.

Hans-Peter Hoeren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.