Am wärmsten war es in Giswil

Starke Südwestwinde haben am Mittwoch frühlingshafte Temperaturen in die Schweiz gebracht. Mit 17,3 Grad war es in Giswil im Kanton Obwalden am wärmsten. Mit Frühlingsgefühlen ist es bald vorbei.

Drucken
Teilen
Morgendämmerung über dem Pilatus. (Bild: Leser Josef Lustenberger)

Morgendämmerung über dem Pilatus. (Bild: Leser Josef Lustenberger)

Ausserordentlich mild war es nach Angaben von Meteonews in der Zentralschweiz auch in Sarnen (15,7 Grad), Schüpfheim (13,9 Grad), Engelberg (13,8 Grad) sowie in Altdorf und Schattdorf mit je 13,4 Grad.

In Pratteln war es am Morgen um 6 Uhr bereits 13,9 Grad warm. «Das ist ein seltener Wert für diese Jahreszeit», sagte Felix Blumer von SRF Meteo auf Anfrage. Doch ein Rekord sei es nicht. In Luzern wurden am 12. Januar 1993 sogar 19,5 Grad gemessen. In den Bergen wehte der Wind stürmisch. Auf dem Säntis wurden 127 Kilometer pro Stunde gemessen.

Schnee wieder bis in tiefe Lagen

Am Abend und in der ersten Nachthälfte überquert die Schweiz eine Kaltfront, dennoch gibt es auch am Donnerstag mit erneut auflebendem Südwestwind nochmals Höchsttemperaturen im Bereich von 10 Grad. Am Freitag verlagert sich ein kleines Randtief von den Britischen Inseln nach Norddeutschland und sorgt auch im Flachland für teils stürmische Verhältnisse. Am Samstag erreicht die Schweiz aus Nordwesten feuchte und immer kältere Luft: Die Schneefallgrenze sinkt wieder bis in tiefe Lagen.

rem/sda