Angespannte Finanzlage in Arth

Die Gemeinde Arth budgetiert für das Jahr 2012 ein Minus von 419'500 Franken. Der Steuerfuss soll zwar vorerst nicht erhöht werden, eine Verbesserung der Steuerkraft ist jedoch dringend nötig.

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Die Gemeinde Arth. (Bild: Archiv pd)

Die Gemeinde Arth. (Bild: Archiv pd)

Der Voranschlag der Gemeinde Arth weist bei eienm Aufwand von 34,046 Millionen Franken und einem Ertrag von 33,626 Millionen einen Aufwandüberschuss von 419’500 Franken aus. Laut Mitteilung der Gemeinde, könne das Defizit aus dem Eigenkapital gedeckt werden. Die Nettoinvestitionen sollen sich auf rund 1,2 Millionen Franken belaufen.

Weitere Einsparungen seien aber ohne Leistungsverzicht nicht mehr möglich. Einnahmenseitig seien zukünftig besondere Anstrengungen notwendig, um die Ertragslage – insbesondere bei den Steuereinnahmen zu verbessern. Gelinge dies nicht im erforderlichen Ausmass, werde in den nächsten Jahren eine Steuererhöhung unumgänglich sein, um die zwingenden Investitionen finanzieren zu können. Für 2012 beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember, den Steuerfuss unverändert bei 160 Prozent zu belassen.

Entsorgungs-Grundgebühr steigt um 10 Franken

Dafür soll die Grundgebühr für die Abfallbeseitigung erhöht werden. Das Budget 2012 «Abfallbeseitigung» weise Ausgaben von 582'400 Franken auf. Der Fehlbetrag von 35'600 Franken könne voraussichtlich letztmals mit dem noch vorhandenen Überschuss ausgeglichen werden.

Bereits in den Jahren 2010 und 2011 musste die Grundgebühr jeweils um 10 Franken angehoben werden. Der Überschuss aus früheren Jahren ist bald aufgebraucht. Der Gemeinderat hat daher für 2012 eine weitere Erhöhung von heute 70 auf neu 80 Franken beschlossen. Dafür werden die Tarife der Kanalisations-Anschlussgebühren um 10 Prozent gesenkt.

pd/bep