Angst spülte Geld in die Kasse

Aus Angst vor einer Erbschaftssteuer verschenkten viele Reiche ihre Häuser ihren Nachkommen. Davon profitierten einzelne Schwyzer Bezirke finanziell.

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Durch die drohende Erbschaftssteuer profitiert der Kanton Schwyz. (Bild: Jals/Neue LZ)

Durch die drohende Erbschaftssteuer profitiert der Kanton Schwyz. (Bild: Jals/Neue LZ)

Wegen der drohenden Erbschaftssteuer brachten letztes Jahr im Kanton Schwyz viele Reiche ihre Schäfchen ins Trockene: In den Notariaten wurden so viele Grundstücksschenkungen wie nie zuvor beurkundet. Schwyzer Liegenschaftsbesitzer verschenkten ihre wertvollen Grundstücke noch vor dem Jahr 2012 ihren Nachkommen und können so nicht mehr zur Kasse gebeten werden, falls die Erbschaftssteuerinitiative auf Bundesebene Erfolg haben sollte.

In den drei Schwyzer Bezirken Höfe, March und Schwyz verzeichneten die Notariate aus den Gebühren solcher Verschreibungen Mehreinnahmen von insgesamt mehr als 2 Millionen Franken. Allein im Bezirk Höfe dürfte sich der zusätzliche Gebührenertrag auf gegen 1 Million Franken belaufen, wie ein Notar erklärt.

Bert Schnüriger

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