Anonyme Vorwürfe gegen Investor

Ein anonymes Flugblatt sorgt für Unruhe. Der geplante Medtech-Cluster in Küssnacht sei ein Luftschloss und der Investor ein «Grossangeber».

Harry Ziegler
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So soll der geplante Med-Cluster aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll der geplante Med-Cluster aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Im September des letzten Jahres schlug die Meldung ein wie eine Bombe. Der Chef der österreichischen Neuroth-Gruppe, Georg Schinko, will in Küssnacht mittelfristig 1000 Arbeitsplätze schaffen und dafür bis zu 180 Millionen Franken investieren. Dazu soll im Industriegebiet Fänn ein Businesscenter gebaut werden. Am 3. März nun wird in Küssnacht über die Umzonung eines Gebiets von 8,9 Hektaren abgestimmt. Dagegen regt sich nun anonymer Widerstand.

In einem Flugblatt, das auch per E-Mail gestreut wird, wird der Chef der Hörgeräte-Gruppe Neuroth angegriffen. Er soll ein Angeber sein, der es faustdick hinter den Ohren habe und nur hinter Subventionen her sei. Ausserdem wird im Flugblatt darauf hingewiesen, dass zwei von Schinko geführte Firmen 2007 in Österreich in Konkurs gegangen seien. Das bestreitet der Österreicher nicht und erklärt, das Schwyzer Amt für Wirtschaft offen darüber informiert zu haben.

Bereits sind laut Schinko mehrere hunderttausend Franken für Bauvorleistungen an ortsansässige Firmen geflossen. Ein Unternehmer bei Verstand, der nicht wirklich bauen wolle, täte doch so etwas gar nicht, sagt der Unternehmer.

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