Antifeminist mit Luftdruckwaffe beschossen

Urs Bleiker, Präsident des Vereins Antifeministen, wurde am Mittwochabend in Pfäffikon aus einem Auto heraus mit einer Luftdruckwaffe beschossen. Laut Schwyzer Polizei gibt es noch keine Täterhinweise.

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Schock für Urs Bleiker am Mittwochabend: Gemäss eigenen Angaben wurden um zirka 23.45 Uhr in seinem Wohnort in Pfäffikon aus einem vorbeifahrenden Auto heraus mehrere Schüsse aus einer Luftdruckwaffe auf den Präsidenten des Vereins Antifeministen abgefeuert. Er wurde von einem Projektil am Kopf getroffen und dabei leicht verletzt, wie die IG Antifeminismus (IGAF) in einer Medieninformation mitteilt. Der Vorfall sei der Polizei gemeldet worden.

Geschoss war vermutlich ein Paintball

Der Sprecher der Kantonspolizei Schwyz, David Mynall, bestätigte auf Anfrage den Vorfall. «Bisher haben wir keine Täterhinweise. Wir gehen davon aus, dass Herr Bleiker von einem paintballähnlichen Geschoss (Farbkugel) getroffen wurde.»

Laut Communiqué der IGAF werden die Urheber im linksextremen Milieu vermutet. Im Vorfeld des Antifeminismustreffens am 25. Juni seien «zum Teil handfeste Drohungen bei der IGAF eingegangen» und Exponenten massiv bedroht worden.

pd/bep