ARBEIT: Weniger Arbeitslose im Kanton Schwyz

Gemäss Erhebungen des Kantonalen Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) hat sich im Kanton Schwyz im April die Arbeitslosenzahl verringert.

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Der Eingang des «Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums» in Goldau. Bild Claudio Zemp/Neuen SZ (Archiv)

Der Eingang des «Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums» in Goldau. Bild Claudio Zemp/Neuen SZ (Archiv)

Das KIGA teilte mit, dass insgesamt 865 Arbeitslose (Vorjahr: 1055) registriert seien. Dies entspreche einer Abnahme von 43 Personen oder 4.7 % gegenüber dem Vormonat (908). Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0.1 Prozentpunkte auf 1.2 %. Die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV Goldau und RAV Lachen) eingeschriebenen Stellensuchenden beträgt 1595 Personen, 59 weniger als im Vormonat (- 261 gegenüber April 07).

Eine Abnahme der Arbeitslosigkeit wurde sowohl bei den Männern (- 30/neu 461 Personen) als auch bei den Frauen (- 13/neu 404 Personen) registriert. Damit reduzierte sich die Arbeitslosenquote bei den Männern um 0.1 % auf neu 1.1 %, während diejenige der Frauen auf dem Stand des Vormonats (1.4 %) verharrte.

Die Arbeitslosen setzten sich aus 525 Personen schweizerischer (- 27) und 340 Personen ausländischer Nationalität (- 16) zusammen. Somit blieb die Arbeitslosenquote der Schweizer gegenüber dem Vormonat unverändert bei 0.9 %, während sich diejenige der Ausländer um 0.2 Prozentpunkte auf neu 2.8 % zurückbildete.

Der Bestand an Langzeitarbeitslosen - jene Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind - reduzierte sich um 7 Personen (neu 84 Personen). Damit waren 9.7 % (Vormonat: 10.0 %) aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos.

14 Aussteuerungen im Februar
Das KIGA teilte weiter mit, dass sich gemäss den vorläufigen Angaben der Arbeitslosenkassen sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlaufe Februars ausgeschöpft hatten, auf 14 Personen belief. Davon war Ende April keine Person bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldet und somit auch nicht statistisch erfasst. Drei weitere Personen hatten inzwischen eine neue Stelle gefunden.

kst